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Verbrauchervertrauen in Österreich steigt um drei Punkte
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Verbrauchervertrauen in Österreich steigt um drei Punkte

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Nach einem Rückgang des Verbrauchervertrauens im ersten Quartal, blicken die Konsumenten in Österreich wieder optimistischer in die Zukunft. Laut der Studie von Nielsen zum  Verbrauchervertrauen stieg der  Index um drei Punkte auf 85. Die Befragten in Österreich sind damit zuversichtlicher als die  Europäer im Durchschnitt (79 Indexpunkte, + 2 im Vergleich zum 1. Quartal). Der globale Durchschnitt liegt mit 96 Punkten jedoch deutlich höher.

Trotz dieser positive Entwicklung, bleiben die Österreicher in Bezug auf die Jobaussichten und ihre persönlichen Finanzen skeptisch. 32 Prozent der Österreicher glauben, dass ihre Jobaussichten für das kommende Jahr vielversprechend sind (eine Verbesserung von 31% zum 1. Quartal), 66 Prozent sehen ihre beruflichen Aussichten negativ – eine nur leichte Verbesserung zum 1. Quartal, in dem 67 Prozent ihre Jobaussichten als “nicht so gut” oder “schlecht” beurteilten.

55 Prozent bewerten ihre persönliche finanzielle Situation positiv – eine leichte Verbesserung zu den Ergebnissen des ersten Quartals (53%).

Globales Verbrauchervertrauen bleibt stabil, Europa optimistischer

Das globale Verbrauchervertrauen ist seit mehr als einem Jahr relativ konstant, im zweiten Quartal sinkt der Index um einen Punkt. „Kontraste innerhalb und zwischen den Märkten sind weiterhin ein dominantes Merkmal der Weltwirtschaft”, so Louise Keely, Senior Vice President, Nielsen, und President The Demand Institute. „Das Vertrauen der Verbraucher in der Eurozone ist relativ stabil geblieben, mit Ausnahme Griechenlands. Während die monetäre Lockerung im Großen und Ganzen ihren Zweck erfüllt, beschäftigt sich Europa gerade mit der griechischen Schuldenkrise. Eine relativ starke Ausgangslage für das Vertrauen, welches die Verbraucherausgaben unterstützt, wenn sich die Krise entfaltet. “

Trotz der jüngsten wirtschaftlichen Unsicherheit in der Eurozone wuchs das Vertrauen der Verbraucher in Europa im zweiten Quartal. 21 von 32 Märkte (65%) waren optimistischer als zu Beginn des Jahres. Das Vertrauen in Deutschland, der größten regionalen Wirtschaft, sank drei Indexpunkte auf 97 – der erste Rückgang in einem Jahr. In Großbritannien erhöhte sich die Zuversicht um zwei Punkte auf 99, eine Erhöhung im sechsten Quartal in Folge. Regional betrachtet stieg das Vertrauen am stärksten in der Ukraine (48), sieben Indexpunkten im Vergleich zum ersten Quartal. Das Land ist jedoch noch immer weit unter den 100 Punkten, die ein Gleichgewicht zwischen Pessimismus und Optimismus darstellen.

Das Verbrauchervertrauen in Griechenland verringerte sich um 12 Indexpunkte auf einen Wert von 53. Dies ist der größte Rückgang in einem Quartal aller 60 Länder der Umfrage. In  Irland (88) und Italien (53) sank der Index jeweils um vier Punkte.