INSIGHTS

Nielsen Shopper Trends Studie
News

Nielsen Shopper Trends Studie

{“order”:4,”name”:”pubdate”,”attributes”:{“sling:resourceType”:”nielsenglobal/components/content/publishdate”},”children”:null}

Die Nielsen Shopper Trends Studie 2017/18 bietet wertvolle Erkenntnisse zum Einkaufsverhalten der ÖsterreicherInnen, zu Imageprofilen von Händlern oder zur Preis- und Promotionsensibilität.

Ein wesentlicher Bestandteil der Studie ist der Nielsen Store Equity Index, der auf Basis verschiedener Faktoren die Markenstärke von Händlern errechnet.

Einen Baustein davon bilden die sogenannten „Store Equity Driver“, Attribute deren Assoziation mit Händlern abgefragt wird.

Zu den wichtigsten Einkaufs-Treibern, die von KonsumentInnen im LEH und DFH am stärksten als differenzierend wahrgenommen werden zählen

  • Die Orientierung im Geschäft
  • Ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Ein angenehmes Einkaufserlebnis
  • Günstige Preise für die meisten Produkte

Besonders auffällig ist, dass gerade Faktoren wie das Einkaufserlebnis oder die Geschäftsatmosphäre für Konsumenten immer wichtiger werden. Im DFH etwa wird ein angenehmes Einkaufserlebnis erstmals sogar als der wichtigste Faktor überhaupt wahrgenommen. Preisthemen, guter Service und eine große Auswahl bleiben aber sehr wohl relevant.

25 % der Befragten geben an in den letzten sechs Monaten in einem neuen Lebensmittelgeschäft eingekauft zu haben (Vgl. 13 % im Drogeriefachhandel).

Für 39 % war entscheidend, dass es sich dabei um eine Neueröffnung in der Nähe des Wohnortes oder Arbeitsplatzes handelte, 27 % haben ein neues Geschäft zufällig gesehen, während 12 % auf Empfehlung einer Person ein neues Geschäft besucht haben.

Besonders interessant ist, ob sich nach dem Erstbesuch das Einkaufsverhalten also verändert hat?

Den nachhaltigsten Effekt erzielt Hofer, wo 42 % angeben, das neue Geschäft wurde in Folge zumindest regelmäßig besucht.

Im DFH punktet dm: 46 % sagen das neu besuchte Geschäft wurde zumindest einer der regelmäßig besuchten Geschäfte.

24 % der Befragten haben innerhalb der letzten vier Wochen online Lebensmittel eingekauft. Überwiegend erfolgt der Zugang nach wie vor per Desktop-PC (74 %), der Trend zu Smartphones (39 %) und auch Tablets (30 %) wird in weiterer Folge aber interessant zu beobachten sein.

Auf der anderen Seite haben 59 % keine Intention in den kommenden sechs Monaten online Lebensmittel zu shoppen. Als Grund dafür geben 52% an, sie genießen die Einkaufsatmosphäre im Geschäft, gefolgt von anfallenden Gebühren (46 %) und der fehlenden Möglichkeit Produkte genau begutachten zu können (42 %).

Den höchsten Bekanntheitsgrad aller Onlineshops hat mit Respektsabstand billa.at (90 %), gefolgt von bipa.at (55 %), interspar.at (52 %) und meindm.at (48 %).

Auch nach der Weiterempfehlungsrate liegt billa.at voran: Immerhin 16 % würden den Besuch des Onlineshops empfehlen. Den einzig weiteren signifikanten Wert erreicht mit 10 % meindm.at.

Für mehr Informationen sprechen Sie uns an. > KONTAKT