INSIGHTS

Österreichisches verbrauchervertrauen viertstärkstes in Europa
Artikel

Österreichisches verbrauchervertrauen viertstärkstes in Europa

107 Punkte: Der aktuelle Verbrauchervertrauensindex für das erste Quartal 2019 stieg gegenüber dem Vorquartal (Q4 2018) um vier Punkte. Im europäischen Vergleich liegt Österreich auf Platz vier, obwohl der europäische Durchschnittsindex bei rund 83 Punkten liegt und damit um einen Punkt gefallen ist (Q4 2018: 84 Punkte). Optimistischer als die Österreicher sind die Dänen (119 Punkte), die Niederländer (108 Punkte) und die Tschechen (107,5 Punkte).

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie von Nielsen und The Conference Board® über das Verbrauchervertrauen. Der Verbrauchervertrauensindex spiegelt die Einschätzung der Verbraucher über ihre beruflichen Perspektiven, ihre persönliche finanzielle Situation und ihre Bereitschaft, Geld auszugeben – immer mit Blick auf die nächsten zwölf Monate. Seit 2005 untersucht Nielsen das Verbrauchervertrauen in 64 Ländern weltweit.

Urlaub, sparkonten und neue kleidung: was tun mit dem reservegeld?


Im ersten Quartal 2019 gaben 50% der Österreicher an, dass sie die kommenden zwölf Monate als guten Zeitpunkt zum Kauf sehen. Also, wofür verwenden sie ihr Ersatzgeld? Österreicher fahren in den Urlaub (48%), sparen ihr Geld (37%) und kaufen neue Kleidung (32%).

Auch die meisten Österreicher sehen ihre persönliche finanzielle Situation weiterhin positiv. Zwei Drittel (66 Prozent) der Österreicher sind für 2019 gut oder sehr gut. Im Vorquartal waren es noch 61 Prozent. Im Vergleich dazu bewerten nur 43 Prozent des gesamten europäischen Durchschnitts ihre Finanzen im ersten Quartal 2019 als gut oder sehr gut.

ÖSTERREICHER SIND BESORGT ÜBER KRIMINALITÄT & GESUNDHEIT

Die Nielsen-Zahlen zeigen auch, was die Österreicher in den nächsten zwölf Monaten am meisten beschäftigen wird.  Jeder fünfte Österreicher (21 Prozent) bezeichnet die Kriminalität als eines ihrer Hauptanliegen, gegenüber 16 Prozent im vierten Quartal 2018. Das zweitgrößte Problem war die eigene Gesundheit (20 Prozent, Q4 2018: 16 Prozent).