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Konsumentenstimmung der Österreicher ist im ersten Quartal 2016 gesunken
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Konsumentenstimmung der Österreicher ist im ersten Quartal 2016 gesunken

Der österreichische Konsumentenstimmungsindex liegt im ersten Quartal 2016 mit dem Indexwert 83 höher als in Europa (78), ist aber um 3 Prozentpunkte gesunken: der Österreich-Index lag davor im Q3 und Q4 2015 konstant bei 86. Damit sind die Österreicher deutlich pessimistischer als die Deutschen, die einen Indexwert von 97 im ersten Q 2016 ausweisen. Am optimistischsten in Europa sind die Dänen mit einem Wert von 105.

NEGATIVE JOB-AUSSICHTEN DRÜCKEN DIE KONSUMENTENSTIMMUNG

Nur 27 Prozent der Österreicher schätzen im ersten Quartal 2016 die Arbeitsmarktsituation als gut oder sehr gut ein – im Q4 2015 waren es noch 34 Prozent. Damit liegt Österreich genau im EU-Durchschnitt – sowohl im Wert als auch in der Entwicklung. Im Vergleich dazu sind die Deutschen wesentlich optimistischer mit einem Wert von 55 Prozent.

TROTZ PESSIMISTISCHER JOB-AUSSICHTEN IST KAUFLAUNE UNGETRÜBT

39 Prozent der Österreicher sind der Ansicht, dass die nächsten zwölf Monate eine gute Zeit zum Geldausgeben sind (Q4 2015: 38%). Das durchschnittliche Niveau aller 35 für Europa untersuchten Länder liegt bei nur 32 Prozent. Zudem bewerten mehr als die Hälfte der Österreicher ihre heutige persönliche finanzielle Situation als gut bis sehr gut – eine Steigerung um vier Prozentpunkte im Vergleich zum Vorquartal (Q1 2016: 56%; Q4 2015: 52%). Im europäischen Durchschnitt sind 40 Prozent dieser Ansicht. 

ÖSTERREICHISCHE KONSUMENTEN SPAREN NICHT BEIM URLAUB

Nach Deckung der Lebenshaltungskosten investieren Österreicher das übrige Geld am liebsten in Urlaube (39%) – sogar stärker als in den zwei Quartalen davor. Die zweitwichtigste Ausgabenposition ist Sparen (Österreich 32%, Europa 36%).

EINKAUF GÜNSTIGERER MARKEN SOLL HAUSHALTSAUSGABEN REDUZIEREN

Wenn Ausgaben reduziert werden sollen, wechseln österreichische Verbraucher am häufigsten beim Lebensmitteleinkauf zu günstigeren Marken (69%). Danach folgen geringere Bekleidungsausgaben (64%) und weniger Take-Away-Mahlzeiten (64%). Das Auto seltener zu nutzen kommt für  33 Prozent der Österreicher in Frage – europaweit liegt der Wert bei 24 Prozent.

NICHT-ÖKONOMISCHE THEMEN BESCHÄFTIGEN DIE KONSUMENTEN MEHR ALS ÖKONOMISCHE

Die größten Sorgen der Österreicher sind Terrorismus (25%), Immigration (24%), die wirtschaftliche Lage (21%) und Kriminalität (19%). Das zeigt, dass die jüngsten Ereignisse – wie etwa die Anschläge in Paris oder Brüssel oder die Flüchtlingsdebatte – nicht spurlos an den Österreichern vorbei gehen.

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