INSIGHTS

So shoppen die Deutschen im Netz
Studie

So shoppen die Deutschen im Netz

{“order”:5,”name”:”pubdate”,”attributes”:{“sling:resourceType”:”nielsenglobal/components/content/publishdate”},”children”:null}
Die Befürchtung, Online-Shopping mache den stationären Handel überflüssig, bewahrheitet sich nicht. Viele Deutsche beginnen inzwischen ihren Einkaufsbummel online und kaufen anschließend offline. Besonders verbreitet ist das sogenannte Webrooming bei Unterhaltungselektronik, Videospielen sowie IT-Elektronik. Der Kauf von Produkten wie Wein und alkoholhaltigen Getränken, frischen Produkten (z.B. Gemüse oder Fleisch) und Blumen findet jedoch fast ausschließlich im Geschäft statt, und das ohne vorherige Aktivität im Netz.

Im Geschäft anschauen und dann online zum günstigsten Preis kaufen, scheint für deutsche Konsumenten nicht grundsätzlich zu gelten. Man kann sogar sagen, dass der stationäre Handel die Möglichkeit hat, vom Internet zu profitieren, besonders im Elektronikbereich. Dennoch ist und bleibt der Online-Einkauf sehr wichtig. 99 Prozent der befragten Deutschen geben an, dass sie bereits mindestens einmal ein Produkt online gekauft haben.

Was jedoch im digitalen Einkaufswagen landet, hängt stark vom Produkt ab. Kleidung (76 %) steht auf dem Einkaufszettel der Deutschen beim Online-Shopping ganz oben. Auf Platz zwei folgen Bücher und Musik (75 %) und auf Platz drei Reisebuchungen (57 %). Verbrauchsgüter, sogenannte Fast Moving Consumer Goods, stehen hingegen auf der digitalen Einkaufsliste ganz unten. Alkoholische Getränke (20 %) Babyprodukte (17 %) und frische Produkte (9 %) sind die Schlusslichter. Eine Ausnahme innerhalb der Verbrauchsgüter bilden Pflegeprodukte. Fast jeder zweite deutsche Verbraucher kaufte diese Produkte bereits online ein. 

Betrachtet man alle Waren des täglichen Bedarfs, steht der E-Commerce in Deutschland aktuell am Scheideweg. Der Anteil am entsprechenden Gesamthandelsumsatz liegt trotz Wachstum weiterhin unter einem Prozent. Das liegt auch an der hierzulande vergleichsweise hohen Geschäftsdichte bei Super- und Drogeriemärkten. In Großbritannien oder Frankreich gehört der Online-Einkauf von Fast Moving Consumer Goods hingegen bereits fest zum Alltag. Dort zeigt sich auch das große Potenzial dieser Produkte. Wenn die Kaufbarriere erst überwunden ist, steht in diesem Bereich ein enormes Wachstum bevor. Das liegt vor allem daran, dass diese Produkte viel häufiger eingekauft werden als beispielsweise Elektronik oder Kleidung.

Und warum gehen die Deutschen online shoppen? Das Ergebnis: Sie schauen besonders gerne im Online-Werbeprospekt nach Angeboten. Das ist ihre Top-Motivation (34 %) beim Online-Shopping. Die Zeitersparnis beim Online-Einkauf folgt auf Platz zwei (32 %). Zudem geben 31 Prozent der Deutschen an, dass sie online shoppen, um Zugang zu Geschäften zu haben, die sie sonst schlecht erreichen können. Und das nicht nur auf Deutschland begrenzt. Die Bundesbürger sind auch globale Shopper. 73 Prozent haben in den vergangenen sechs Monaten bei einem ausländischen Händler gekauft.

Den vollständigen internationalen Report können Sie rechts auf dieser Seite kostenfrei herunterladen. 

Kompletten Report herunterladen

Report jetzt herunterladen

So shoppen die Deutschen im Netz

Zum Abrufen des vollständigen Reports machen Sie bitte folgende Angaben:

Durch Anklicken von OK stimmen Sie den Datenschutzregelungen und den Nutzungsbestimmungen zu.