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Das neue Reinheitsgebot: Putzen ist (auch) Männersache!
Studie

Das neue Reinheitsgebot: Putzen ist (auch) Männersache!

Putzen ist Frauensache? Von wegen! In österreichischen Haushalten übernehmen zwar hauptsächlich Frauen das Saubermachen (46%), gleichzeitig bringen in Österreich auch die Männer Glanz ins traute Heim (17%). Im europäischen Durchschnitt sind 15 Prozent der Männer fürs Putzen zuständig. Der Anteil der Frauen, die den Haushalt sauber halten, ist in Europa mit 49 Prozent fast gleich hoch. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Nielsen, einem globalen Performance Management Unternehmen, das Informationen und Erkenntnisse zum Medien- und Konsumverhalten von Verbrauchern liefert. Darin wurde in 61 Ländern weltweit untersucht, wie Verbraucher zum Putzen stehen, wie sie saubermachen und was ihnen bei Putzmitteln wichtig ist.

Einmal pro Woche wird sauber gemacht – Putzen ist nicht gleich Putzen!

Die meisten Österreicher putzen ihre Wohnung einmal pro Woche (32%) – genauso oft wie im europäischen Vergleich (32%). 13 Prozent der Österreicher putzen sogar jeden Tag – der europäische Durchschnitt liegt hier bei 17 Prozent. 

95 Prozent der Österreicher schätzen die Sauberkeit des Badezimmers als sehr wichtig oder wichtig ein – dieselbe Wichtigkeit hat die Sauberkeit der Küche. Das Schlafzimmer liegt in Punkto Sauberkeit (sehr wichtig und wichtig) bei 87 Prozent. Im europäischen Durchschnitt sind die Werte ähnlich. Hier wird die Sauberkeit des Badezimmers mit 92 Prozent als sehr wichtig oder wichtig eingeschätzt. 91 Prozent bewerten die Sauberkeit der Küche als sehr wichtig oder wichtig. Beim Schlafzimmer sind 87 Prozent dieser Meinung. „Auch wenn sich die Einstellungen zum Saubermachen regional unterscheiden: Bei der Bedeutung der Sauberkeit einzelner Räume sind sich die Europäer weitestgehend einig“, so Judith Kuiper.

Seife und Wasser sind die Favoriten unter den Hausmitteln

Sieht man von den typischen Haushaltsreinigern ab, so nutzen die Österreicher bei den Hausmitteln am häufigsten Seife und Wasser (66%). Essig (56%) folgt auf Platz zwei vor Alkohol (14%). Im europäischen Durchschnitt liegen Seife und Wasser ebenfalls auf Platz eins (63%), gefolgt von Essig (38%) und Backpulver (27%). Bei der Frage nach dem Putzwerkzeug landet der Schwamm in Österreich mit 80 Prozent auf Platz eins. Danach folgen Eimer (75%) und Haushaltsrollen (74%). Im europäischen Durchschnitt greifen die Verbraucher am liebsten zum Schwamm (73%), gefolgt von Eimer (72%) und Wischmopp (64%).

Die Österreicher und ihr Putzmitteleinkauf

Die wichtigste Eigenschaft bei Putzmitteln ist für österreichische Verbraucher das Preis-Leistungsverhältnis (90%, Europa 86%) und die Reinigungskraft (90%, Europa 85%). Danach erst zählt die bisherige Erfahrung mit dem Produkt (77%, Europa 78%). In Österreich steht die Verpackung auf Platz sieben (55%) – ähnlich wie in Europa, wo dieser Punkt zwar 60 Prozent erreicht, aber ebenfalls auf Platz sieben landet.

Mehr als drei Viertel der Österreicher geben an, dass sie ihr Putzmittel bei großen Einzelhandelsketten kaufen (77%, Europa 83%). 47 Prozent kaufen ihr Putzmittel in Drogeriemärkten. Das sind 32 Prozentpunkte mehr als im europäischen Durchschnitt (15%). Das wichtigste Argument für den Putzmittelkauf in einem bestimmten Geschäft ist der Preis (58%), gefolgt von der Verfügbarkeit des Produktes (42%) und der Bequemlichkeit des Einkaufs (41%). 

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