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Quarter By Numbers Q3 2018 – Österreich Im Fokus
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Quarter By Numbers Q3 2018 – Österreich Im Fokus

Die österreichische Wirtschaft verzeichnet auch im dritten Quartal ein solides Wachstum vor vielen anderen Märkten der Eurozone, was auf kontrollierte Inflation, niedrige Arbeitslosigkeit und starken Konsumoptimismus zurückzuführen ist. Während es unter den Verbrauchern ein wachsendes Zögern gibt, was den Anschaffungszeitpunkt betrifft, sind die Verbraucher zunehmend optimistisch in Bezug auf ihre Berufsaussichten. Trotz dieses Optimismus gab es einige Einbußen im FMCG-Markt.

Im dritten Quartal führten Preiserhöhungen zu einem leichten Wachstum des österreichischen FMCG-Marktes mit 0,8 % Wertzuwachs gegenüber dem Vorjahr, wobei das Gesamtvolumen stabil blieb. Was steckt hinter dieser Entwicklung? Wir sehen zwei Hauptfaktoren für die Umsatzeinbußen: Zum einen die abgeschwächte Performance der Discounter, deren Kunden verstärkt von Vollsortimentern umworben werden. Zum anderen das perfekte Sommerwetter, das die Menschen vermehrt ins Freie getrieben und den Außer-Haus-Konsum angekurbelt hat.

Betrachtet man die Entwicklung der Vertriebskanäle, so sehen wir ein zunehmendes und längerfristiges Wachstum jener Kanäle, die alles aus einer Hand anbieten, einschließlich Supermärkte (400 – 999 m2) und Hypermärkte (1000 – 2499 m2), während sich die Dynamik anderer Geschäfte verlangsamt oder stagniert. Große Lebensmittelgeschäfte (250 – 399 m2) zeigten den größten Rückgang (-4,3 %), da sich Käufer für Geschäfte mit größerer Auswahl entscheiden.

Aufgrund des extrem heißen Sommers weisen die Getränke – wenig überraschend – die stärksten Wachstumsraten auf, gefolgt von den Molkereiprodukten, die von gestiegenen Preisen beeinflusst werden. Die Food-Kategorien sind nach wie vor der langfristige Treiber des Marktes, während die Non-Food-Kategorien – zumindest für diesen Sommer – die schwächste Entwicklung aufweisen. Gründe dafür sind reduzierte Ladenbesuche aufgrund des schönen Wetters und dem gleichzeitig steigenden Trend Non-Food-Produkte online zu bestellen. Die Top 5 Hersteller im Food und Drug Sortiment sind zusammen um 3,0 % gewachsen und werden nur von den Top 11 – 30 mit einer Wachstumsrate von 3,5 % übertroffen. Aufgrund der derzeit abgeschwächten Performance der Discounter entwickelten sich die Eigenmarken etwas schlechter als der FMCG-Bereich insgesamt.

Da das Verbrauchervertrauen auf hohem Niveau bleibt und der Kampf um das Weihnachtsgeschäft beginnt, gehen wir davon aus, dass der FMCG-Markt weiter wachsen wird. Getränke (auch heiße und alkoholische) und Spezialprodukte für die Weihnachtszeit (wie Backwaren) werden im vierten Quartal 2018 große Wachstumstreiber sein.

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