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Schweizer Konsumentenvertrauen steigt in Q1/2019 auf 105 Punkte: Platz sechs im europäischen Vergleich
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Schweizer Konsumentenvertrauen steigt in Q1/2019 auf 105 Punkte: Platz sechs im europäischen Vergleich

Aktuelle Studie von Nielsen und The Conference Board®

105 Punkte: Der aktuelle Schweizer Konsumentenvertrauensindex für das erste Quartal 2019 stieg gegenüber dem Vorquartal (Q4 2018) um sechs Punkte. Im europäischen Vergleich liegt die Schweiz auf Platz sechs. Der europäische Durchschnittsindex liegt bei rund 83 Punkten und ist damit um einen Punkt gefallen (Q4 2018: 84 Punkte). Optimistischer als die Schweizer sind die Dänen (119 Punkte), die Niederländer (108 Punkte), die Tschechen (107,5 Punkte) und die Österreicher (107 Punkte).

Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie von Nielsen und The Conference Board® über das Konsumentenvertrauen. Der Index spiegelt die Einschätzung der Verbraucher über ihre beruflichen Perspektiven, ihre persönliche finanzielle Situation und ihre Bereitschaft, Geld auszugeben wider – immer mit Blick auf die nächsten zwölf Monate. Seit 2005 untersucht Nielsen das Verbrauchervertrauen in 64 Ländern weltweit.

URLAUB, KRANKENVERSICHERUNG, NEUE KLEIDUNG: HIERFÜR GEBEN DIE SCHWEIZER IHR GELD AUS

Im ersten Quartal 2019 gaben 48% der Schweizer an, dass sie die kommenden zwölf Monate für einen guten Anschaffungszeitpunkt halten. Bei den Ausgaben, die die Schweizer tätigen, wenn sie ihre Lebenshaltungskosten gedeckt haben, liegt Urlaub auf Platz 1 (50%), gefolgt von der Krankenversicherung (47%) und neuer Kleidung (35%).

Die meisten Schweizer schätzen ihre persönliche finanzielle Situation weiterhin positiv ein. Mehr als die Hälfte (59%) bewerten diese für 2019 sogar mit “gut” oder “sehr gut” (53% in Q4/2018). Im europäischen Vergleich geben nur 43% der Konsumenten an, ihre persönliche finanzielle Lage sei “gut” oder “sehr gut”.

SCHWEIZER SORGEN SICH UM IHRE GESUNDHEIT, ARBEITSPLATZSICHERHEIT UND DIE GLOBALE ERWÄRMUNG

Die Nielsen-Zahlen zeigen auch, was die Schweizer in den nächsten zwölf Monaten am meisten beunruhigt. Jeder vierte Schweizer (25%) gibt an, dass die eigene Gesundheit eines seiner Hauptanliegen ist (Q4/2018: 22%). Die globale Erwärmung rangiert mit 23% auf Platz 2 (Q4/2018: 18%), gefolgt von der Arbeitsplatzsicherheit mit 17% (Q4/2018: 19%).