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Ein köstliches Fest – Weihnachtssüßigkeiten dürfen nicht fehlen
Bericht

Ein köstliches Fest – Weihnachtssüßigkeiten dürfen nicht fehlen

Weihnachten ohne Schoko-Figur, Lebkuchen und Co. können sich die Deutschen nicht vorstellen. Und so werden um die Weihnachtszeit fleisig Leckereien eingekauft.

Rund 600 Gramm Weihnachtssüßigkeiten kaufen die Deutschen pro Jahr. Dafür geben sie im Schnitt 7 Euro pro Kopf aus. Damit machen Weihnachtssüßigkeiten rund die Hälfte am Umsatz aller Saisonartikel aus.

Der Schoko-Weihnachtsmann ist nach wie vor am beliebtesten: Diese Hohlfiguren sind mit 156,4 Mio. Euro der Spitzenreiter im Umsatzranking. Im Ranking der beliebtesten Weihnachtssüßigkeiten folgt Marzipan auf Platz zwei (Umsatz ca. 69,4 Mio. Euro) –  vor Adventskalendern.

Der Markt der Süßwaren in der Gesamtbetrachtung

Im Jahr kauft jeder Deutsche im Schnitt Süßigkeiten im Wert von fast 163 Euro. Saisonartikel wie etwa zu Weihnachten, Ostern oder Halloween machen mit 9,3 Prozent noch einen vergleichsweise geringen Umsatzanteil aus – Tendenz aber steigend (+2,7% Umsatzplus in den letzten zwei Jahren).

Spitzenreiter Schokoladen-Weihnachtsmänner

Den größten Umsatzanteil an Weihnachtsartikel haben mit mehr als einem Viertel Hohlfiguren (27,8 %, Umsatz 156,4 Mio. Euro). Besonders gefragt sind hier Markenartikel. Diese konnten zuletzt eine Umsatzsteigerung von 10,7 Prozent verzeichnen. Im Schnitt gibt jeder Deutsche dafür 1,90 Euro pro Jahr aus (Datengrundlage Sep. 2014 bis Aug. 2015). Das sind sogar 7,9 Prozent mehr, als im Vorjahreszeitraum. Alle Hohlfiguren, die die Deutschen im Zeitraum Sep. 2014 bis Aug. 2015 kauften, wiegen zusammen rund 11.000 Tonnen.

Der Countdown darf etwas kosten

3,87 Euro: Das kostet ein Adventskalender in Deutschland durchschnittlich. Insgesamt haben die Deutschen 67,5 Mio. Euro für Adventskalender ausgegeben. Sie machen damit einen Umsatzanteil von rund 12 Prozent an allen Weihnachtsartikeln aus. Alle Adventskalender, die die Deutschen pro Jahr kaufen, wiegen zusammen rund 2.600 Tonnen

Datengrundlage Sep. 2014 bis Aug. 2015