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Einmal im Jahr, geplant und Teil des Alltagseinkaufs: SO SHOPPEN DIE DEUTSCHEN GUTHABENKARTEN
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Einmal im Jahr, geplant und Teil des Alltagseinkaufs: SO SHOPPEN DIE DEUTSCHEN GUTHABENKARTEN

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Amazon, H&M, Ikea und Co.: Fast ein Viertel aller Haushalte in Deutschland haben in den vergangenen 12 Monaten Guthabenkarten gekauft. Besonders beliebt sind hierbei Guthabenkarten für Online-Shops, Drogeriemärkte oder Bekleidungsgeschäfte. Dabei kauft ein Drittel der Shopper diese für den Eigenbedarf öfter spontan beim Alltagseinkauf, während andere Guthabenkarten, wie zum Beispiel für Möbelhäuser, bei bis zu 80 Prozent geplant im Einkaufswagen landen.

Das zeigt eine neue Guthabenkarten-Studie von Nielsen, die auch herausstellt, dass Verbraucher bei Guthabenkarten eine immer größere Auswahl haben. Das vielfältige Angebot deckt nahezu alle Bereiche ab. Außerdem sind die Karten in in sehr vielen Geschäften erhältlich. Häufig sind Guthabenkarten ein Geschenk. Das macht Festtage, wie z.B. Weihnachten, besonders wichtig für den Guthabenkarten-Markt.

GUTHABENKARTEN FÜR ONLINE-KAUF HABEN DIE NASE VORN

Besonders beliebt sind Guthabenkarten für Online-Geschäfte wie beispielsweise Amazon oder myToys. 39 Prozent der Guthabenkartenkäufer in Deutschland erwerben solche Gutscheine mindestens einmal pro Jahr. Im Ranking um die beliebtesten Guthabenkarten belegen Gutscheine für Drogeriemärkte (28 Prozent) und für Bekleidungsgeschäfte (17 Prozent) die Plätze zwei und drei.

GEGENWERT VS. VORRAT SHOPPEN: UNTERSCHIEDLICHES EINKAUFSVERHALTEN BEI GUTHABENKARTEN

Die Studie zeigt zudem: Das Einkaufsverhalten bei den verschiedenen Guthabenkarten unterscheidet sich enorm. So landen vor allem Guthabenkarten für Möbelhäuser sehr geplant im Einkaufswagen (85 Prozent). Das gleiche Ergebnis zeigen auch Guthabenkarten für Parfümerien (85 Prozent), und auch Bekleidungsgutscheine stehen bei den organisierten Shoppern auf dem Einkaufszettel (84 Prozent). 

Guthabenkarten für Apps, Online-Spiele oder Filme, die eher für den Eigenbedarf sind, kaufen die Verbraucher hingegen häufiger spontan. Im Schnitt entscheiden sich 38 Prozent der Käufer von Guthabenkarten für Filme, Serien oder Videos kurzfristig für einen Kauf. Das gilt auch für Guthabenkarten für Transportmittel wie die Deutsche Bahn (37 Prozent), Kredite (29 Prozent) oder Apps (28 Prozent). 

VOR ORT ODER ONLINE: HIER KAUFEN DIE DEUTSCHEN GUTHABENKARTEN

Die Deutschen Haushalte kaufen Guthabenkarten für den eigenen Bedarf am liebsten in den Geschäften, in denen sie ihren täglichen Lebensmitteleinkauf machen. App-Guthabenkarten kaufen fast 60 Prozent der Käufer direkt beim Lebensmitteleinkauf im stationären Handel. Ähnlich sieht es bei weiteren Karten für den Eigenbedarf aus – wie etwa für Musik (59 Prozent) und Online-Spiele (53 Prozent). Die Verbraucher schätzen hierbei besonders, dass sie diese direkt in den Geschäften für den täglichen Lebensmitteleinkauf kaufen versorgen können (54 Prozent).

Besonders bei Drogeriegutscheinen wird vor Ort geshoppt. 81 Prozent der Käufer dieser Karten kaufen diese beim Einkauf von Shampoo und Zahnpasta im Drogeriemarkt direkt dazu. Aber nicht nur im stationären Handel, sondern auch online shoppen die Deutschen Guthabenkarten. Im digitalen Warenkorb landen vor allem Event-Gutscheine. 70 Prozent dieser Guthabenkarten werden online gekauft. Denn: 38 Prozent der Verbraucher schätzen online vor allem die große Auswahl.

ÜBER DIE GUTHABEN-STUDIE

Für die Guthabenkarten-Studie hat Nielsen im September 2018 (07.09.-16.09.2018) erstmalig auf Basis des Nielsen Haushaltspanels (d.h. Konsum von Privathaushalten in DE) das Kaufverhalten von über 11.000 privaten Haushalten in Deutschland zu Guthaben-, Geschenk- und Telefonkarten untersucht.

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