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Was haben Beiersdorf, Bundeskriminalamt, IKEA, LIDL und Volkswagen gemeinsam?
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Was haben Beiersdorf, Bundeskriminalamt, IKEA, LIDL und Volkswagen gemeinsam?

Mitarbeitersuche auf neuen Wegen

Allesamt haben sie im laufenden Jahr (Jan bis Jul 2019) auf YouTube mit Video Ads nach Personal gesucht. Seit Beginn des YouTube Monitorings in 2016 sind sowohl die Werbeausgaben für Job Ads als auch die Anzahl der Unternehmen, die mit Werbung auf YouTube nach Personal suchen, kontinuierlich und signifikant gestiegen. Neben 100 anderen Unternehmen machten sich Beiersdorf, das Bundeskriminalamt, IKEA, Lidl und VW über YouTube auf die Suche nach geeigneten Kandidat/innen. Im Jahr 2018 waren es noch 92 Firmen. Auch die geschätzten Mediakosten für diese Ads sind in diesem Zeitraum mit 2,1 MEUR um 70% im Vorjahresvergleich gewachsen.

Die wachsende Popularität von YouTube in Personalabteilungen wundert nicht: Neben attraktiver Zielgruppen bietet die Social Video Plattform eine Möglichkeit, potentielle Bewerberinnen und Bewerber auch auf eine unkonventionelle Art anzusprechen. Viele Unternehmen setzen auf Employee Testimonials, die in Native Ads ihren Joballtag zeigen oder über Work-Life-Balance erzählen, einige schalten Werbevideos in Form einer Serie, in der verschiedene Bereiche vorgestellt werden.

Durchschnittlich waren Video Ads zur Personalsuche in diesem Zeitraum 60 Sekunden lang, wobei der längste über 8 Minuten dauerte. Es werden aber auch kurze Bumper Ads (bis 6 Sek.) geschaltet.

Top Unternehmen mit Job Ads auf YouTube nach Medienkosten (Jan – Jul 2019)

  • Lidl Dienstleistungen, Neckarsulm
  • Deutsche Bank, Frankfurt
  • Deutsche Bank, Berlin
  • LM Ventures Limited, Dubai
  • Bundesministerium der Verteidigung, Berlin
  • Durstexpress, Berlin
  • Generalzolldirektion, Bonn
  • Prive Waterhouse Coopers, Frankfurt
  • Rossmann Dirk, Burgwedel
  • Deutsche Telekom, Bonn