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Die süße Versuchung zum Valentinstag liegt nicht mehr ganz im Trend
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Die süße Versuchung zum Valentinstag liegt nicht mehr ganz im Trend

DIE DEUTSCHEN KAUFEN WENIGER PRALINEN ZUM VALENTINSTAG

Im vergangenen Jahr haben die Deutschen auf die schlanke Linie gesetzt und weniger Pralinen gekauft als zuvor. Vielleicht ist das zum Teil auch auf den Fitness- und Ernährungstrend zum Jahresbeginn zurückzuführen. Im Jahr 2018 kauften sie im deutschen Lebensmitteleinzelhandel und in Drogeriemärkten rund 5.500 Tonnen Pralinen. Damit landeten 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gut 10 Prozent weniger Pralinen im Einkaufswagen der Verbraucher.

VERBRAUCHER ZAHLEN WENIGER FÜR PRALINEN

Die Deutschen gaben zu Valentinstag 2018 rund 73,5 Millionen Euro für Pralinen im Lebensmitteleinzelhandel sowie in Drogeriemärkten aus. Das sind rund 8 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (2017: ca. 79,6 Millionen Euro).

DISCOUNTER BLEIBEN ERSTE ANLAUFSTELLE 

Knapp die Hälfte der Pralinen-Einkäufe gehen im Discounter über die Kasse. Rund um den Valentinstag verzeichneten die Discounter einen Gesamtumsatz von knapp 30 Mio. Euro. Auch Verbrauchermärkte stehen mit rund 40 Prozent des Pralinenabsatzes hoch im Kurs (33,0 Mio. Euro Umsatz. Im Gegensatz dazu gingen die Drogeriemärkte und Supermärkte mit einem zweistelligen Minus aus dem Pralinengeschäft zum Valentinstag.

PRALINEN IN BOXEN ODER HERZFORM WERDEN BELIEBTER

Pralinen kommen am Valentinstag nicht nur von Herzen, sondern auch in Herzen. So wurden 2018 in der Valentinswoche knapp 150 Tonnen Herzschachteln verkauft, gut 2,2 Prozent mehr als im Vorjahr. Und auch Boxen stoßen auf wachsende Beliebtheit: 2018 kauften die Deutschen ein Drittel mehr Pralinenboxen (361 Tonnen) als im vorherigen Jahr (270 Tonnen) – und das am häufigsten in Verbrauchermärkten, doch die Discounter holen mit Blick auf das das Vorjahr um rund 42 Prozent auf. Ein Zeichen dafür, dass die Deutschen zunehmend mehr Wert auf hochwertige Verpackungen und neue Designs legen.

PRALINENÄHNLICHE PRODUKTE BLEIBEN DER RENNER

Egal ob Discounter, Supermarkt, Verbraucher- oder Drogeriemarkt: Besonders häufig finden pralinenähnliche Produkte in den Geschmacksrichtungen Haselnuss und Toffee den Weg über die Ladentheke. Mit rund 55 Prozent Marktanteil bleibt die Produktgruppe das umsatzrelevanteste Segment, auch wenn der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um knapp 11 Prozent gesunken ist. 

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