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Besser essen, gesünder leben
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Besser essen, gesünder leben

Das gestiegene Gesundheitsbewusstsein in Deutschland zeigt sich nirgendwo so deutlich wie beim Blick in den Einkaufskorb. Dort türmen sich immer mehr frische und vitaminreiche Lebensmittel und für einen Großteil der Deutschen ist es mittlerweile auch wichtig, möglichst gentechnik-freie Produkte einzukaufen – am besten auch ohne künstliche Farb- und Aromastoffe. Also: Bio. Damit sind die Wünsche der gesundheitsbewussten Verbraucher allerdings erst halb erfüllt, denn bei vielen lautet das Motto „weniger ist mehr“, sprich so wenig Zucker, Fett, Salz und Kalorien wie möglich. Doch, und auch das zeigt die aktuelle Nielsen Studie, neben den Inhaltsstoffen ist auch die Herkunft der Lebensmittel elementar.

Gesunde Ernährung immer wichtiger

Lebensmittel müssen heute mehr können als nur satt machen. So landen bei jedem vierten Deutschen gezielt Lebensmittel mit gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen im Wagen. Das persönliche Wohlergehen steht beim Gang durch den Supermarkt also im Vordergrund. Vollkorn, cholesterinfrei, mit Calcium oder Mineralien angereichert, Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren oder Proteine – so sieht der gesunde Einkaufszettel von heute aus, würde man die Produkte entsprechend nach ihren Bestandteilen auflisten. Und gesund heißt dabei für knapp mehr als die Hälfte der Verbraucher (57 Prozent) auch, vermehrt Produkte aus der Region zu kaufen oder zu fair gehandelter Ware zu greifen (56 Prozent). 

Die Ernüchterung folgt an der Kasse

Die Nielsen Zahlen zeigen weiterhin, dass der Wunsch nach gesunden Nahrungsmittel nicht unbedingt mit der Bereitschaft einhergeht, dafür auch höhere Preise zu zahlen. 66 Prozent der befragten Deutschen halten beispielsweise den Verzicht auf künstliche Farbstoffe für wichtig oder sehr wichtig, aber nur 46 Prozent sind bereit, für Produkte ohne diese entsprechenden Inhaltsstoffe auch mehr Geld auf den Tisch zu legen. Ausnahmen macht der der sparbedachte Konsument bei organischen Lebensmitteln. Hier ist die Mehrheit (68 Prozent) gewillt, einen höheren Preis zu bezahlen. Auch bei einem Fair-Trade-Siegel oder bei Produkten aus lokalem Anbau sitzen die Euros etwas lockerer im Portemonnaie.

Ingo Schier, Geschäftsführer von Nielsen Deutschland, erläutert die Ergebnisse wie folgt: „Einmal mehr bestätigt diese Studie, was wir aus vielen Untersuchungen von den deutschen Konsumenten wissen. Gerade bei Lebensmitteln sind die deutschen Käufer eher zögerlich, mehr Geld für bessere Qualität auszugeben. Die Bereitschaft der Deutschen, für gesunde Produkte mehr zu bezahlen, liegt in jeder befragten Kategorie unterhalb des europäischen Durchschnitts – mit Ausnahme der Erzeugnisse aus fairem Anbau.“

Global betrachtet sind übrigens die Lateinamerikaner und Asiaten führend, wenn es um die Wertschätzung gesunder Nahrungsmittel geht. Im Gegensatz zu den Europäern sind diese auch eher bereit, mehr dafür zu bezahlen.

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