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E-Commerce-Werbung: Ausgaben steigen weiter
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E-Commerce-Werbung: Ausgaben steigen weiter

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Online-Shopping ist nicht mehr wegzudenken. Der größte Teil der deutschen Internetnutzer hat schon online eingekauft und dieser Trend zieht sich durch alle Altersgruppen. Der E-Commerce-Umsatz steigt weiterhin deutlich an und analog dazu verhält sich die Werbung von E-Commerce-Angeboten.

Die Bruttowerbeausgaben für den deutschen E-Commerce-Markt wuchsen in den ersten drei Quartalen um 21% und auf die klassischen Medien entfällt dabei der größte Teil. 68% der Bruttowerbeausgaben für E-Commerce werden in TV-Werbung investiert. In den ersten drei Quartalen summierte sich die TV-Werbung für E-Commerce auf 3645 Stunden, 430 Stunden mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum.

Die Nielsen E-Commerce-Systematik wurde entwickelt, um einen vollständigen Blick auf den deutschen E-Commerce-Werbemarkt zu ermöglichen. Anstatt nur klassische Onlineshops zu betrachten, beinhaltet die Nielsen E-Commerce Systematik sämtliche Onlineangebote, bei denen ein realer Geldfluss zustanden kommt, wie zum Beispiel Onlinedienstleistungen. Die Nielsen E-Commerce-Systematik wurde im dritten Quartal 2015 um die Angebote aus dem Bereich Direktbanken und Direktversicherer erweitert.

Die Finanzbranche auf dem Onlinemarkt ist drittstärkster Sektor nach Bruttowerbeausgaben geworden. Der Werbedruck wuchs in den ersten drei Quartalen 2015 um ordentliche 9%. Stärkster Werbetreiber bei den Direktbanken war die ING-DiBa, die weiterhin auf die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Basketballstar Dirk Nowitzki setzt, gefolgt von der comdirect und consorsbank.

Auffällig in der Kategorie Direktbanken ist zudem noch, dass viele werbestarke Anbieter ausländischen Mutterkonzernen gehören. Die ING-Groep, BNP-Paribas, Bank of Scotland und die Rabobank buhlen mit ihren Onlineangeboten um deutsche Kunden.