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Rot oder Weiß? Welchen Wein die Deutschen am liebsten trinken
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Rot oder Weiß? Welchen Wein die Deutschen am liebsten trinken

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Im Sommer auf der Terasse oder jetzt an Weihnachten zum Festtagsessen mit der Familie – ein Glas Wein ist bei viele Deutschen beliebt. Als Gast kann man mit einer guten Flasche Wein nichts falsch machen. Doch welcher sollte es sein? Wir zeigen Ihnen, welchen Wein die Deutschen am liebsten trinken.

Rot oder Weiß?

Nach Farben betrachtet dominiert Rotwein weiter das Weingeschäft im Lebensmitteleinzelhandel (umsatzbasiert): Jeder zweite Euro im Weinverkauf wird für Rotwein ausgegeben. Jedoch zeigt dieser umsatz- und absatzbezogen eine schwächere Performance als im Vorjahreszeitraum.

Die Nachfrage nach Weißwein dagegen steigt: Absatzbezogen erreichte dieses Segment im zurückliegenden rollierenden Jahr bereits eine Marktbedeutung von 45 Prozent und liegt damit 1 Prozent über dem Niveau von Rotwein. 

Deutscher Wein am beliebtesten

Gerade bei Wein spielt das Herkunftsland eine wichtige Rolle. Die meisten greifen zu Wein aus Deutschland. 41 Prozent seines Weinumsatzes erzielt der Handel mit Weinen deutscher Herkunft. Knapp 16 Prozent entfallen auf Italien, gute 12 Prozent auf Frankreich. Spanien rangiert als Weinlieferant auf Platz vier mit rund neun Prozent.

Starke Zuwächse verzeichnen im deutschen Lebensmitteleinzelhandel Weine aus Südafrika. Ihr Anteil am Gesamtmarkt bleibt aber auf niedrigem Niveau – ebenso wie der Umsatz von Überseeweinen aus USA und Australien.

Was Verbraucher für eine Flasche Wein ausgeben 

Die Preise für Rot-, Weiß- und Roséweine fielen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht. Im Vorjahr betrug der Durchschnittspreis pro Flasche Wein (0,75 L) noch 2,47 Euro. Im aktuellen Zeitraum sind es nur noch 2,42 Euro. Ähnlich geringe Rückgänge verzeichnen Weißwein und Rotwein. Für Roséwein bezahlen Verbraucher aktuell sogar nur  1,84 Euro, wohingegen es im Vorjahr noch 2,02 Euro waren.

Regionale Unterschiede

Am wenigsten Wein kaufen die Konsumenten in der Micro Region Arnsberg ein. Nur 4,4 Liter landeten hier im Einkaufskorb. Auch in Düsseldorf und Mittelfranken liegen die Werte nur bei 4,7 Litern. Ganz anders sieht es in Rheinhessen-Pfalz und Chemnitz aus: Hier kauft jeder Konsument im Durchschnitt über neun Liter ein. In Dresden sind es noch 8,6 Liter. 

Am tiefsten in die Tasche greifen die Bewohner von Freiburg (31 Euro), Schleswig-Holstein und dem Saarland (je 29 Euro).

 

Quelle: Nielsen MarketTrack, LEH+DM, Umsatz, Absatz, Preis, MAT KW 35 2017 vs. MAT KW 35 2016

Mehr Informationen über Wein in den einzelnen Micro Regionen finden Sie hier.

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