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NEUE NIELSEN APP – LICHT UND SCHATTEN IN DER BILANZ DES LEBENSMITTELEINZELHANDELS
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NEUE NIELSEN APP – LICHT UND SCHATTEN IN DER BILANZ DES LEBENSMITTELEINZELHANDELS

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Wenn man sich so einen großen Markt wie den Lebensmitteleinzelhandel anschaut, gibt es immer Licht und Schatten – spannend ist dabei die Verteilung. In Summe erwirtschaftete der Lebensmitteleinzelhandel ≥ 100m² und die Drogeriemärkte 2016 einen Umsatz von 177 Milliarden Euro. Dies ist ein leichtes Plus von 0,9 Prozent. Die seit Jahren rückläufige Anzahl der Geschäfte reduzierte sich aber weiter auf gut 35.000 Geschäfte.

Dabei konnten die Verbrauchermärkte ihren Umsatz um ein Prozent steigern, wozu vor allem die kleineren Formate (1.000 – 2.499m²) beitrugen. Auch die Discounter wuchsen leicht um 1,1 Prozent. Noch besser lief es bei den Umsätzen der Drogeriemärkte. Mit einem Zuwachs von 3,8 Prozent bauten sie ihren Marktanteil 2016 auf 8,7 Prozent aus. Schattiger hingegen wurde es für Supermärkte, die Umsatzeinbußen von 2,6 Prozent hinnehmen mussten.

VERBRAUCHER ZWISCHEN EINKAUFSZETTEL UND SCHNÄPPCHEN

Auch wenn Einkaufen für viele Verbraucher in Deutschland ein regelmäßiges Ritual ist, gingen sie 2016 doch seltener einkaufen, gaben dafür aber mehr Geld pro Einkauf aus. Je Haushalt waren das 3.662 Euro. Dabei landeten im Durchschnitt Produkte des täglichen Bedarfs im Wert von rund 18 Euro bei jedem Einkauf im Korb. Und ein durchschnittlicher Haushalt ging insgesamt 226 Mal im Jahr in ein Geschäft. Am häufigsten waren es die Mehrpersonen-Haushalte ohne Kinder, mit einem Haushaltsvorstand über 54 Jahren. Grundsätzlich wurde der Einkauf auch überwiegend  im Vorfeld geplant, wobei mehr als die Hälfte der Verbraucher dabei sogar einen Einkaufszettel verwendete. Nach wie vor war die Suche nach Schnäppchen weit verbreitet – 64 Prozent der Haushalte achteten beim täglichen Einkauf auf Sonderangebote. Trotz aller Planungen im Vorfeld, landeten somit dann doch auch in jedem vierten Einkaufswagen Angebots-Produkte, die nicht vorgesehen waren.

MEHR AUSGABEN FÜR WERBUNG

Durchaus sonnig war es auch in der Werbung. Die Brutto-Werbeaufwendungen beliefen sich 2016 auf 30,9 Milliarden Euro was einem Anstieg um 4,9 Prozent entsprach. TV war auch 2016 das Medium mit den höchsten Spendings. Mit 14,9 Milliarden Euro Werbeausgaben und einem Plus von 6,8 Prozent stärkte die Mediengruppe Fernsehen abermals seine Rolle als Leitmedium. Allein der Wirtschaftsbereich Handel gab 2,1 Milliarden Euro für TV-Werbung aus. Ein solides Wachstum konnte auch die Radiowerbung mit 1,8 Milliarden Euro und damit einen Zuwachs von +8,9 Prozent verzeichnen.

ALLES IN EINER APP

Seit nunmehr 40 Jahren veröffentlicht Nielsen in Deutschland einen Überblick über die Handelslandschaft. Ergänzt werden diese Daten inzwischen um Verbrauchereinstellungen und Werbespendings. Basis der Daten sind die Nielsen Haushaltspanel- und Handelspanel-Daten sowie eine Reihe von Nielsen-Studien. Weitere Informationen zu Verbraucher, Handel und Werbung 2016 erhalten Sie in unserer App in den App-Stores von iOS und Android. Suchen Sie einfach nach “Nielsen Consumers DE”. Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.nielsen.com/nielsen-consumers-de

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