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International: Deutsche sind globale Shopper
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International: Deutsche sind globale Shopper

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Butter aus Irland, Handcreme aus Frankreich, Katzenfutter vom amerikanischen Konzern – bei den meisten Waren des täglichen Bedarfs spielen Ländergrenzen für deutsche Verbraucher kaum noch eine Rolle. Einzige Ausnahme sind Milchprodukte: Hierzulande kommt bei den meisten Verbrauchern (61%) am liebsten nur das in die Tüte, was auch von Herstellern aus Deutschland kommt.

Einkaufskorb der Deutschen ist international

Die Verbraucher werden zu globalen Shoppern. Ob Süddeutschland oder Frankreich: Unsere Studie zeigt, dass es im Supermarkt bei Waren des täglichen Bedarfs für viele Verbraucher oft keine Ländergrenze mehr gibt. Einkaufen soll Spaß machen und da gehört es für die Verbraucher mittlerweile auch zum Einkaufserlebnis, dass Geschmack, Qualität und eben auch Herkunft eine große Rolle spielen.

Bei diesen Produkten sind die Deutschen besonders heimatverbunden

Ganz oben auf der Liste der Produkte, die die Deutschen am liebsten von nationalen Herstellern kaufen, sind Frische-Produkte wie Käse, Butter oder Milch (61%). Platz zwei belegt Mineralwasser mit 33 Prozent, gefolgt von tiefgekühlten Fleisch und Meeresfrüchten (23%).

Und was kommt von globalen Konzernen? Nur drei Prozent der deutschen Eltern ziehen hier den Kauf von Produkten nationaler Hersteller vor. Auch bei Damenpflegeprodukten (5% national) und Waschprodukten (6% national) sind internationale Hersteller gefragt.

Der Lebensmitteleinkauf im europäischen Vergleich

Die Studie zeigt: Auch wenn die Deutschen insbesondere Milchprodukte von nationalen Herstellern bevorzugen, sind sie deutliche offener als etwa Länder wie Griechenland (84%), Polen (81%) oder Österreich (80%). Und bei Produkten wie Körperpflege oder Kosmetik liegt Deutschland sogar noch vor den Ländern, die vergleichsweise offen gegenüber internationalen Frische-Produkten sind, wie z. B. Großbritannien oder Spanien. Ein Beispiel: Nur für sieben Prozent der Deutschen sollte ein Putzmittel von nationalen Herstellern stammen, während in Spanien 14 Prozent und in Großbritannien 13 Prozent dieser Ansicht sind.

Bäcker, Fleischer und Co. weiterhin hoch im Kurs

Geht es um die Frage, wo die Deutschen ihre Lebensmittel am liebesten einkaufen, ergibt sich ebenfalls ein differenziertes Bild: So hat der Einkauf von frischen Lebensmitteln im Geschäft um die Ecke bei vielen Deutschen Priorität. In kleineren Geschäften ist die Herkunft der Produkte meist bekannt. Da spielt der Vertrauensaspekt eben auch eine große Rolle. Somit ist klar: Auch wenn globale Marken in anderen Segmenten gefragt sind, liegt gleichzeitig Regionalität stark im Trend. Fast 70 Prozent der Verbraucher setzen auf Geschäfte in der Nähe und kaufen dort Obst und Gemüse ein. Beim Kauf von frischem Fleisch, Fisch, Eiern (53 Prozent) und Backwaren (51 Prozent) ziehen die Verbraucher lokale Geschäfte vor.

Quelle: Nielsen Global Survey Global Band Origin, online durchgeführt im Mai/Juni 2017 in 63 Ländern weltweit, Deutschland n = 500

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