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Wirtschaftswachstum in Europa stabil

FMCG und Handel | 17-10-2018

Europa

Nach einem schwachen Jahresauftakt setzte sich das Wachstum der Wirtschaft im Euroraum im zweiten Quartal 2018 fort und entspannte sich nur leicht auf +2,2% gegenüber dem Vorjahr (+2,4% Prozent in Q1).  

In Deutschland, den Niederlanden, Portugal (und auch im Vereinigten Königreich) nahm das BIP-Wachstum leicht zu und blieb in Frankreich unverändert. In Italien und Spanien verlangsamte sich das Wachstum leicht, aber insgesamt sind die großen europäischen Volkswirtschaften nach wie vor in guter Verfassung.

Das Wachstum der FMCG ist aufgrund der lokalen Marktbedingungen, der wechselnden Wetterbedingungen und der saisonalen Einflüsse (d.h. des frühen Osterfestes 2018, das im ersten Quartal stattfand) immer schwieriger vorherzusehen. Infolgedessen verlangsamte sich der nominale Umsatz in Europa im zweiten Quartal in Folge auf +2,4% und das Volumenwachstum sank erstmals seit dem ersten Quartal 2017 um 0,1%. 

Wir können jedoch davon ausgehen, dass sich das Volumenwachstum im Laufe des Jahres 2018 in den meisten westeuropäischen Ländern verbessern wird. Die europäische Inflation bleibt bei rund +2% (Quelle: Eurostat) und das Wachstum des Unit Value in FMCG - das sowohl den Basket-Mix als auch Preiserhöhungen und die Kerninflation widerspiegelt - ist stabil bei +2,5%.

Deutschland

Die deutsche Wirtschaft entwickelt sich weiterhin positiv. Das Wirtschaftswachstum wird 2018 gegenüber 2017 voraussichtlich um +2,3% steigen. Dieses positive Wachstum wird vor allem durch den Konsum der privaten Haushalte getragen, der von einer sinkenden Arbeitslosenquote beeinflusst wird (5,0% für Juni 2018). Das Wachstum wird auch durch eine höhere Nachfrage und steigende Investitionen beeinflusst.

Q2 zeigt eine Gesamtwachstumsrate von +1,2%. Das Wachstum für Q2 ist wertorientiert (1,8%), während das Volumen einen leichten Rückgang um -0,7% aufweist.

Bei den Kanälen weisen kleine SB-Warenhäuser mit 5,1% die höchste Wachstumsrate auf, gefolgt von Hard-Discountern mit 3,5% für Q2.

Preiserhöhungen treiben das Wachstum der Wertschöpfung bei Milchprodukten (Speisefette & -öle sowie Käse) voran. Aufgrund der guten Witterungsbedingungen stieg der Absatz von Speiseeis um 14,2% und war damit die höchste Wachstumsrate in allen Kategorien. In der Kategorie Near Food weisen Haarpflegeprodukte mit 6,9% die höchste Wachstumsrate für Q2 auf. 

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