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Konsumentenstimmung der Österreicher 2016 stabil
Studie

Konsumentenstimmung der Österreicher 2016 stabil

Glückliches Dänemark – es hat die optimistischsten Konsumenten in Europa. Auch in der aktuellen Erhebung führt Dänemark die Rangliste der europäischen Länder mit deutlichem Vorsprung an (112 Indexpunkte). Den zweiten Platz teilen sich Großbritannien, Tschechien und die Türkei mit jeweils 98 Punkten. Auf dem dritten Platz folgen Deutschland und Irland mit jeweils 96 Punkten. Die Österreicher liegen mit 83 Punkten im Mittelfeld der Europäer, was den Optimismus betrifft (Q 2 2016: 83 Indexpunkte). Damit liegt Österreich im zweiten Quartal 2016 um vier Indexpunkte über dem europäischen Durchschnitt (79 Punkte) und elf Indexpunkte geringer als vor fünf Jahren (Österreich Q2 2011: 94 Punkte). 

ARBEITSMARKT-OPTIMISMUS HAT SICH IN DEN LETZTEN 5 JAHREN STARK VERRINGERT

Der Arbeitsmarkt-Optimismus der Österreicher ist verhalten: nur 24 Prozent der Österreicher schätzen die inländische Arbeitsmarktsituation als gut oder sehr gut ein (Q2 2016). Das sind noch einmal drei Prozentpunkte weniger als im Vorquartal (Q1 2016: 27%). Dramatisch ist die 5-Jahres Sicht: Im zweiten Quartal 2011 waren noch 56 Prozent optimistisch über den Arbeitsmarkt in Österreich, fünf Jahre später in 2016 sind es nur mehr 24 Prozent. Das sind drei Prozentpunkte weniger als im europäischen Durchschnitt (27%). Die positivste Arbeitsmarkt Einschätzung haben aktuell die Deutschen mit 59 Prozent.

KAUFLAUNE DER ÖSTERREICHER GESTIEGEN, ZUFRIEDENHEIT MIT PERSÖNLICHER FINANZIELLER SITUATION

Die Kauflaune der Österreicher ist im zweiten Quartal 2016 etwas gestiegen. 42 Prozent der Österreicher sind der Meinung, dass die nächsten zwölf Monate eine gute Zeit zum Geldausgeben sind, was eine Steigerung um drei Prozentpunkte zum Vorquartal ist (Q1 2016:39%, Q2 2016: 42%).
Im Fünf-Jahres-Vergleich zeigt sich der Positivtrend deutlich: Der Wert für die Kauflaune der Österreicher lag 2011 bei 35 Prozent. Erst seit dem dritten Quartal 2015 ist der Wert deutlich gestiegen. Zudem bewertet die Hälfte der Österreicher ihre persönliche finanzielle Situation als gut bis sehr gut – ein Rückgang um vier Prozentpunkte im Vergleich zum Vorquartal (Q1 2016: 56%; Q2 2016: 52%). Die Österreicher sind beim Thema Geld ausgeben aktuell mehrheitlich zuversichtlich gestimmt.

GÜNSTIGERE LEBENSMITTEL UND SELBSTKOCHEN: WIE DIE ÖSTERREICHER IHRE AUSGABEN SENKEN

Wenn die Ausgaben reduziert werden sollen, greifen österreichische Verbraucher am häufigsten zu günstigeren Lebensmittelmarken (62%). Die Sparmaßnahmen Nummer zwei und drei sind seltener auswärts essen (60%) und weniger für neue Kleidung ausgeben (58%). Der Kauf von günstigeren Lebensmittelmarken hat sich hierzulande zur beliebtesten Sparmaßnahme entwickelt. Im europäischen Durchschnitt zeigen sich ähnliche Prioritäten: 55 Prozent der Befragten sparen, indem sie weniger für neue Kleidung ausgeben, 50 Prozent schränken die Freizeitaktivitäten außer Haus ein und 49 Prozent greifen zu günstigeren Lebensmittelmarken.

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