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WHAT’S NEXT IN RETAIL? DER EINFLUSS VON RETAIL-TECHNOLOGIE?
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WHAT’S NEXT IN RETAIL? DER EINFLUSS VON RETAIL-TECHNOLOGIE?

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Der stationäre Handel wird nicht verschwinden, aber er wird sich unter dem Einfluss neuer Technologien stark verändern. Es ist daher sinnvoll physische Shops nicht ausschliesslich als Verkaufsfläche zu sehen. Vielmehr sollte die Frage lauten, welche Aktionen ausschliesslich in realen Shops gemacht werden können und welche E-Commerce-Techniken in die physische Welt transferierbar sind.

Die Grenze zwischen online und offline Retail verschwindet zunehmend. Trotz des starken E-Commerce-Wachstums (Nielsen schätzt, dass das online Business bis 2020 rund +20% pro Jahr wachsen wird), werden immer noch rund 85 Prozent aller Verkaufstransaktionen im stationären Handel getätigt.

Dank der Digitalisierung haben die Konsumenten aber Zugang zu einer schier unendlichen Fülle an guten Einkaufsorten. Die Shopper sind durch die Wahl- und Vergleichsmöglichkeiten anspruchsvoller geworden. Ein personalisiertes Einkaufserlebnis und Service wird daher zunehmend zum entscheidenden Unterscheidungsmerkmal.

Die optimale Verknüpfung des online und offline „Path to Purchase“ ist eine erste Grundvoraussetzung für perfekte Personalisierung. In Zukunft könnte dies bis zu einer Art personalisierter digitaler Ebene im physischen Shop führen, in der jeder Konsument eigene Promotionen oder gar individuelle Gebinde- und Packungsgrössen bekommt, die auf seine Bedürfnisse zugeschnitten sind.

In gesättigten Märkten wie der Schweiz, ist die Reduktion von „Out-of-Stocks“ eine der letzten Wachstumsmöglichkeiten für Händler und Hersteller. Nielsen-Daten zeigen, dass im globalen Durchschnitt permanent acht Prozent der Produkte out-of-stock sind. In weit entwickelten Märkten wie der Schweiz liegt der Wert bei rund zwei Prozent. Die Personalkosten um solche leeren Regal zu klären und zu beseitigen, sind gerade in der Schweiz hoch. Hier könnten Big-Data-Algorithmen und „Machine-Learning“ künftig Abhilfe schaffen und zwar mit Forecasts bereits bevor die Lücke da ist. Technologische Fortschritte wie „Smart Shelves“ und „Item Tagging“ sind aktuell noch teuer, könnten aber in Zukunft weitere Verbreitung finden.

Sie können die beiden Reports zu diesem Thema hier downloaden:
Perspectives on Retail Technology & What’s next in E-Commerce.

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