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DEUTSCHLAND IM SHOPPINGFIEBER – HOHES VERBRAUCHERVERTRAUEN
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DEUTSCHLAND IM SHOPPINGFIEBER – HOHES VERBRAUCHERVERTRAUEN

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Der aktuelle Verbrauchervertrauensindex liegt im dritten Quartal 2017 bei 102 Punkten. Auch wenn das Verbrauchervertrauen im Vergleich zum vorangegangenen Quartal damit um einen Punkt leicht gesunken ist (Q2 2017:103 Punkte), liegt der deutsche Wert noch deutlich über den gesamteuropäischen 87 Punkten und über dem Wert des Vorjahres (Q3 2016: 100 Punkte). Der Verbraucherindex bildet die Bewertung der Konsumenten zu ihren Job-Aussichten, ihrer persönlichen finanziellen Lage und ihrer Bereitschaft Geld auszugeben mit Blick auf die kommenden 12 Monate ab. Im dritten Quartal 2017 zeigen sich nur die Verbraucher aus Dänemark (115 Punkte), der Türkei (113 Punkte), Polen (104 Punkte) und Irland (103 Punkte) zuversichtlicher als jene aus Deutschland. 

Deutschland in Shoppinglaune, Europa im Sparmodus

Das hohe Vertrauen stärkt die Kauflaune in Deutschland. Mehr als die Hälfte der Deutschen (Q3 2017: 56%) schätzen ihre finanzielle Lage positiv ein und bewerten diese mit gut oder sogar sehr gut. Außerdem sind 49 Prozent der Deutschen aktuell der Meinung, dass die kommenden Monate ein guter Zeitpunkt sind, sich Dinge zu leisten, die sie brauchen oder mögen. Ein Wert, der seit dem dritten Quartal 2016 konstant ist. 

Das Sparschwein ist out – Technikkauf jetzt unter den Top-3 der Ausgaben 

Kleidung (45%), der nächste Urlaub (44%) und jetzt auch Technik (29%) stehen beim Thema Geldausgeben in Deutschland nach Deckung der Lebenshaltungskosten ganz oben auf der Liste. Nur 27 Prozent der Konsumenten denken vorrangig ans Sparen. Im europäischen Durchschnitt spielt das Sparen eine größere Rolle: 37 Prozent der Europäer sparen lieber, bevor sie ihr übriges Geld in Urlaub (36%) oder Kleidung (36%) investieren. Muss doch mal etwas Geld zur Seite gelegt werden, achten die Deutschen vorranging darauf, Lebensmittel von günstigeren Marken zu kaufen (Q3 2017: 67%, Q3 2016: 67%). Auch bei Ausgaben für neue Kleidung (Q3 2017: 63%, Q3 2016: 63%) und Take-away Mahlzeiten wird dann gespart (Q3 2017: 58%, Q3 2016: 57%). Der Durchschnittseuropäer spart hingegen vorrangig an Kleidung (Q3 2017: 53%, Q3 2016: 21%), gefolgt von Marken-Lebensmitteln (Q3 2017: 49%, Q3 2016: 22%) und Freizeitaktivitäten (Q3 2017: 49%: Q3 2016: 20%).  

Rekordverdächtiger Job-Optimismus

65 Prozent der Deutschen bewerten ihre Job-Perspektive als gut oder sehr gut. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Deutschen im Bezug auf ihre Arbeitssituation um weitere fünf Prozent positiver gestimmt als noch im dritten Quartal 2016; und damit auch um 25 Prozent optimistischer als der europäische Durchschnitt (40%). 

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