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Erfrischt im Sommer – Die beliebtesten Sommergetränke
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Erfrischt im Sommer – Die beliebtesten Sommergetränke

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Nach dem kühlen Nass der letzten Woche soll sich das Wetter in den kommenden Tagen wieder von seiner sonnigeren Seite zeigen. Wenn das Thermometer in die Höhe klettert, dann steigt auch der Getränkekonsum. Egal, ob alkoholfrei oder alkoholhaltig – es zeichnen sich eindeutige Trends in allen Kategorien der Sommergetränke ab. Besonders oft gehen dann Bittergetränke, Eistee oder Limonaden über die Ladentheke. Eiskaffee aus dem Kühlregal ist ebenfalls eine willkommene Erfrischung.

Limonade, Schorle, Bittergetränke und Co.

Im Jahr 2016 haben die Deutschen pro Kopf rund 158 Euro für alkoholfreie Erfrischungsgetränke ausgegeben (12.705 Mio. Euro). Dazu zählen beispielsweise Wasser, Softdrinks, Limonaden oder Eistees. Im Vergleich zum Vorjahr 2015 ist damit ein leichter Anstieg von 1,4 Prozent zu beobachten.

Der Absatz mit alkoholfreien Getränken betrug 2016 insgesamt ca. 25 Mrd. Liter. Pro Kopf sind das im Durchschnitt rund 311 Liter alkoholfreie Erfrischungsgetränke. 

In den sommerlichen Monaten des zweiten Jahresdrittels steigt der Kauf von alkoholfreien Erfrischungsgetränken deutlich. Gegenüber dem ersten Jahresdrittel 2016 ist der Absatz von Limonade, Schorle, Wasser und Co. im Vergleichszeitraum um 8,2 Prozent gestiegen. 

Bei den Verbrauchern liegt besonders Eiskaffee im Trend. Als beliebtestes alkoholfreies Getränk ist im zweiten Jahresdrittel 2016 ein Absatzwachstum von 88 Prozent im Vergleich zum vorherigen Jahresdrittel zu beobachten. Insgesamt gaben die Deutschen 2016 rund 182 Mio. Euro für Eiskaffee im Geschäft aus, während es 2015 noch 176 Mio. Euro waren.

Außerdem beliebt sind Bittergetränke wie Tonic oder Ginger Ale (Absatzwachstum 1. Drittel vs. 2. Drittel 2016 26 Prozent) und Eistee (17 Prozent). Smoothies oder Fruchtsäfte verzeichnen in der warmen Jahreszeit hingegen einen sinkenden Absatz (Umsatz Fruchtsäfte 1. Drittel 2016 Umsatz Fruchtsäfte 533,7 Mio. Euro; 2. Drittel 480,3 Mio. Euro).

Auch der alkoholhaltigen Erfrischung sind die Deutschen nicht abgeneigt

Während klassische Radler verlieren, sind besonders Naturradler die Newcomer der Saison. Auffallend ist, dass hier gerade die regionalen Marken aktuell verstärkt mit neuen Sorten an den Markt gehen.

Im Vergleich zum ersten Jahresdrittel 2016 legte der Absatz der alkoholhaltigen Radler von Mai bis August 2016 stark zu (104 Prozent) und lag im zweiten Drittel bei 376.020 Liter. Für das gesamte Radler-Segment ist der Juli der Spitzenmonat mit 117.548 Liter.

Auch alkoholische Mixgetränke to-go wie etwa Rum und Cola, Whisky und Cola oder Rum und Lime sind anhaltend gefragt. Hier lässt sich 2016 im Vergleich zum Vorjahr ein zweistelliges Umsatzwachstum von 31 Prozent erkennen.

Auch Aperitif-Getränke mit weniger als 15 Prozent Alkohol sind bei Verbrauchern besonders im Sommer beliebt. Von Juli bis September erreichten diese 2016 einen Umsatz von 36,2 Mio. Euro und machten damit rund ein Drittel des gesamten Jahresumsatzes aus (99,8 Mio. Euro).

In der Kategorie der Spirituosen verzeichnet Gin ein anhaltendes Wachstum. 2016 ist der Umsatz im Vorjahresvergleich um 32 Prozent gestiegen. Insgesamt kaufen die Deutschen 2016 Gin im Wert von rund 88 Mio. Euro.

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