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Die Mischung macht’s! Wie Österreicher Streaming und Video-on-Demand nutzen

  • 38 Prozent der Österreicher nutzen Kabel-TV, 23 Prozent nutzen Satelliten-TV, 12 Prozent planen diese Anschlüsse zu kündigen
  • 14 Prozent der Österreicher nutzen bereits einen kostenpflichtigen Streaming-Dienst
  • Hauptsache individuell: Zeitliche Flexibilität ist Top-Motivation beim Streamen, 47 Prozent wünschen sich mehr Video-on-Demand-Dienste 
Wien, 21. April 2016 – Hulu, Amazon, Netflix: Streaming-Dienste liegen im Trend und die Digitalisierung wirkt sich zunehmend auf die Fernsehgewohnheiten aus. Bereits 14 Prozent der Österreicher geben an, dass sie für einen Video-on-Demand-Service zahlen. Damit liegt Österreich in punkto Online-Anbieter sogar leicht über dem europäischen Durchschnitt. Trotzdem sind die Österreicher dem klassischen Fernsehen treu: 38 Prozent der Österrreicher geben an, dass sie Kabelfernsehen nutzen, 23 Prozent vertrauen auf Satellitenfernsehen. 12 Prozent geben allerdings an, dass sie vorhaben, ihren Kabel- oder Satellitenanschluss zu kündigen – im europäischen Durchschnitt sind das hingegen 17 Prozent. Das heißt: Viele leisten sich mittlerweile beides. 

Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Nielsen, einem globalen Performance Management Unternehmen, das Informationen und Erkenntnisse zum Medien- und Konsumverhalten von Verbrauchern liefert. Darin wurde in 61 Ländern weltweit untersucht, wie Verbraucher zu Video-on-Demand stehen, wie sie schauen, was sie schauen und was sie dazu motiviert. Zudem zeigt die Studie, wie Video-on-Demand die traditionelle TV-Landschaft beeinflusst.

„Unsere Studie zeigt, dass der Aufschwung des Streamings keineswegs das Ende des klassischen Fernsehens bedeutet. Vielmehr ist es eine Ergänzung“, so Judith Kuiper, Geschäftsführung Nielsen Österreich und Schweiz. „Mit anderen Worten: Online und lineares Fernsehen schließen sich nicht aus.“ 

Nur Flimmerkiste war gestern – Computer und Smart-TV bei Österreichern hoch im Kurs 

Auch wenn vergleichsweise mehr Österreicher als Europäer für kostenpflichtige Video-on-Demand-Dienste zahlen, sieht es bei der tatsächlichen Nutzung anders aus. Zwar geben hierzulande 42 Prozent der Österreicher an, dass sie Video-on-Demand nutzen, im europäischen Durchschnitt stimmen dieser Aussage hingegen sogar 50 Prozent zu. „Bislang ist das Wachstum der Streaming-Anbieter in Österreich noch recht verhalten, sodass hier noch Luft nach oben ist“, so Judith Kuiper. „Die Menschen konsumieren Inhalte heute wann, wo und wie sie wollen. Fernsehen hieß bisher nur: auf dem Sofa sitzen und auf das Lieblingsprogramm warten. Diese Zeiten sind vorbei!“ 

Für das Streamen verwendet der grösste Teil der Österreicher den Computer (77%). Weitere 30 Prozent nutzen einen Smart-TV, 45 Prozent streamen mit einem Mobil-Telefon und 34 Prozent mit dem Tablet. Damit unterscheiden sich die Österreicher kaum von den Europäern: Hier nutzen ebenfalls 77 Prozent einen Computer und 45 Prozent Mobil-Telefone, allerdings nutzen die Europäer stärker Tablets fürs Online-Fernsehen (41%). 

Filme und TV-Programme am beliebtesten – Das streamen die Österreicher

Am beliebtesten in Österreich ist das Streamen von Filmen (65%), gefolgt von TV-Programmen (47%) und Dokumentationen (33%). Original Series – also vom Video-on-Demand-Dienst selbst produzierte Serien – liegen trotz wachsender Popularität bei 13 Prozent. Filme stehen mit 77 Prozent auch in europäischen Durchschnitt ganz oben. Original Series folgen jedoch zusammen mit TV-Programm direkt auf dem zweiten Platz (39%). 

„ Die klassischen Medienmarken haben derzeit die Chance, ihre gute Marktstellung zu nutzen, um auch im Streaming-Bereich eine entscheidende Rolle zu spielen“, so Judith Kuiper. „Dafür müssen sie allerdings den Spagat schaffen, sowohl im linearen Programm als auch auf ihren Streaming-Kanälen Inhalte zu senden, die für die Nutzer relevant sind.“ 25 Prozent der Video-on-Demand Nutzer in Österreicher konsumieren Online-Fernsehen drei bis sechsmal in der Woche, 17 Prozent ein oder zwei Mal in der Woche. Während in Europa ein Fünftel mehr als einmal am Tag Video-on-Demand nutzt, sind dies in Österreich nur 12 Prozent.

Hauptsache individuell – Wie die Österreicher zum Streaming stehen 

Für 77 Prozent der österreichischen Nutzer ist der grösste Vorteil von Streaming/Video-on-Demand, dass sie zeitlich unabhängig sind. 59 Prozent geben an, dass sie streamen, um mehrere Folgen einer Serie auf einmal zu schauen. „Beim Blick auf die Ergebnisse zur Motivation von Streaming steht die Individualität im Mittelpunkt“, fasst Judith Kuiper zusammen. „Die Medienlandschaft ist komplex und das Wachstum von Video-on-Demand schafft neue Möglichkeiten. Die Individualisierung des Seh-Erlebnisses steht gerade erst am Anfang.“ Dies zeigt sich auch daran, dass sich fast die Hälfte der österreichischen Streaming-Nutzer eine noch größere Auswahl an Streaming/Video-on-Demand-Diensten wünscht (47%) – und 53 Prozent geben an, dass sie während des Streamens im Internet surfen.

Den vollständigen internationalen Report können Sie kostenfrei anfordern unter: http://www.nielsen.com/at/de/insights/reports/2016/video-on-demand-2016.html.
 

Über die Nielsen Global Survey

Die Nielsen Global Video-on-Demand Survey wurde im Zeitraum vom 10. August bis zum 4. September 2015 durchgeführt. Dabei hat Nielsen mehr als 30.000 Verbraucher in 61 Ländern der Regionen Asien-Pazifik, Europa, Lateinamerika, Mittlerer Osten, Afrika und Nordamerika befragt. Die Stichprobe ist nach Alter und Geschlecht für jedes Land basierend auf den jeweiligen Internetnutzern quotiert und gewichtet. Sie repräsentiert damit die Internetnutzer des Landes und hat eine maximale globale Abweichung von ±0,6 Prozent. Diese Nielsen Onlineumfrage basiert ausschließlich auf dem Verhalten von Befragten mit Internetzugang. Die Internetverbreitung variiert je nach Land. Damit ein Land in die Umfrage aufgenommen wird, setzt Nielsen voraus, dass mindestens 60 Prozent der Bevölkerung oder zehn Millionen Menschen Internetzugang haben.

Über Nielsen 

Nielsen Holdings plc (NYSE: NLSN) ist ein globales Performance Management Unternehmen, das ein umfassendes Verständnis darüber liefert, was Konsumenten sehen (Watch) und was sie kaufen (Buy). Der Watch-Bereich bietet Medien und Werbungtreibenden Reichweitenmessungen über alle Endgeräte hinweg an, auf denen Content – Video, Audio und Text – konsumiert werden kann. Im Buy-Bereich bietet Nielsen Herstellern von Gütern des täglichen Bedarfs (Consumer Packaged Goods) und Händlern Erkenntnisse über die Performance im Einzelhandel. Indem die Informationen aus Watch und Buy sowie anderen Datenquellen integriert werden, liefert Nielsen seinen Kunden nicht nur Messungen und Insights auf höchstem Niveau, sondern auch Analysen, die nachhaltig zur Optimierung der Unternehmensleistung beitragen. Nielsen, ein S&P 500 Unternehmen, ist in mehr als 100 Ländern aktiv und deckt so mehr als 90 Prozent der weltweiten Bevölkerung ab. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.at.nielsen.com.

Medienkontakt:
Gero Döring
Director Marketing & Corporate Communications DACH
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