Im Laufe ihrer legendären Karriere hat sich Serena Williams als eine der prägenden Persönlichkeiten im Fernsehen erwiesen. Daten von Nielsen zeigen, dass ihre Spiele durchweg ein riesiges Publikum anziehen und Tennissendungen so zu Ereignissen machen, die man sich nicht entgehen lassen darf.
Dieses Phänomen, das als „Serena-Effekt“ bekannt ist, verdeutlicht ihre unvergleichliche Fähigkeit, die Zuschauer in ihren Bann zu ziehen. Mit ihrer Rückkehr nach Wimbledon könnten sich die Zuschauerzahlen verändern.
Im Vorfeld von Serenas Rückkehr nach Wimbledon, die am 30. Juni auf ESPN übertragen wird, hat Nielsen den „Serena-Williams-Effekt“ quantifiziert, indem das Unternehmen analysierte, wie ihre Karriere Jahr für Jahr die TV-Einschaltquoten stetig gesteigert und ein vielfältiges Publikum in ihren Bann gezogen hat.

Historischer Rückblick auf Serena Williams bei den US Open 2022
Williams’ letzter Auftritt bei den US Open 2022 lieferte einige der dramatischsten Zuschauerzahlen in der Geschichte des Kabelsportfernsehens und bewies, dass ihre Anziehungskraft gegen Ende ihrer Karriere noch weiter zugenommen hatte:
- Das rekordverdächtige Finale: Ihr Einzelspiel in der dritten Runde gegen Ajla Tomljanović wurde zur meistgesehenen Tennissendung in der 43-jährigen Geschichte von ESPN. Die dreistündige Übertragung verzeichnete durchschnittlich 4,8 Millionen Zuschauer und erreichte im letzten Satz einen Spitzenwert von unglaublichen 6,9 Millionen Zuschauern.
- Bessere Einschaltquoten als die Mainstream-Sportarten: Laut Daten von Nielsen schlug ihr letztes Spiel am Freitagabend die Sendungen der großen Fernsehsender sowie mehrere hochkarätige College-Football-Spiele und wurde damit zur meistgesehenen Sendung des Tages über alle terrestrischen und Kabelkanäle hinweg.
- Dominanz in den ersten Runden: Ihr Erstrundenspiel gegen Danka Kovinić verzeichnete durchschnittlich 2,7 Millionen Zuschauer. Diese Zahl war viermal so hoch wie im Eröffnungsfenster 2021 und übertraf sogar die Zuschauerzahlen sowohl des Herren- als auch des Damen-Einzelfinals des Vorjahres. Ihr Sieg in der zweiten Runde gegen Anett Kontaveit zog durchschnittlich 3,6 Millionen Zuschauer an, mit einer Spitzenzahl von 5,0 Millionen.




