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Video auf Abruf

1 Minute gelesen | März 2016

Wie sich die weltweiten Video-Sehgewohnheiten in einer sich verändernden Medienlandschaft entwickeln

Vor nicht allzu langer Zeit bedeutete "fernsehen", im Wohnzimmer vor dem Bildschirm zu sitzen und darauf zu warten, dass die Lieblingssendung zu einer bestimmten Zeit ausgestrahlt wird. Heute bietet das wachsende Angebot an Video-on-Demand-Programmen (VOD), bei denen die Zuschauer Inhalte entweder aus einem herkömmlichen Fernsehpaket oder aus einer Online-Quelle herunterladen oder streamen können, den Verbrauchern weitreichende Möglichkeiten, da sie mehr als je zuvor selbst bestimmen können, was sie wann und wie sehen. Und die Zahl der VOD-Zuschauer, die sich selbst als solche bezeichnen, ist beträchtlich. In einer Nielsen-Online-Umfrage in 61 Ländern gaben fast zwei Drittel der weltweit Befragten (65 %) an, dass sie irgendeine Form von VOD-Programmen sehen, zu denen lange und kurze Inhalte gehören.

Die Sehgewohnheiten sind nicht das Einzige, was sich ändert. Auch die traditionellen Werbemodelle ändern sich, da innovative Technologien wie programmatische und adressierbare Werbung es den Werbetreibenden ermöglichen, die Verbraucher auf neue und kreative Weise zu erreichen. Viele traditionelle TV-Anbieter, darunter Sender und Mehrkanal-Videoprogrammveranstalter (MVPDs), überdenken ihre Geschäftsmodelle, um sich besser an die sich verändernden Gewohnheiten der Verbraucher anzupassen. Es ist zwar klar, dass "Business as usual" in einer sich so schnell verändernden Landschaft nicht funktionieren wird, aber das Feld ist weit offen, da alle Akteure versuchen, ihren Marktanteil zu vergrößern.

Volle Kraft voraus?

Weltweit geben jeweils 31 % der Befragten der Generation Z (15-20 Jahre) und der Millennials (21-34 Jahre) an, dass sie einen Online-Dienstanbieter für Inhalte bezahlen, verglichen mit 24 % der Befragten der Generation X (35-49 Jahre), 15 % der Baby Boomer (50-64 Jahre) und 6 % der Silent Generation (65+ Jahre). Und etwa vier von zehn Befragten der Generation Z (40 %) und der Millennials (38 %), die ein Kabel- oder Satellitenabonnement haben, geben an, dass sie planen, ihren Dienst zugunsten einer reinen Online-Option zu kündigen - eine Rate, die fast dreimal so hoch ist wie bei den Babyboomern (15 %) und viermal so hoch wie bei den Befragten der Silent-Gen (9 %).

Fortsetzung der Suche nach ähnlichen Erkenntnissen