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Verbinden und Entspannen: Ein intimer Blick auf die Besitzer von mobilen Geräten

3 Minuten gelesen | Juni 2016

Männer und Frauen werden mit ihrem vernetzten Leben immer vertrauter. Die Beziehung zwischen einem Verbraucher und einem mobilen Gerät ist oft eine intime Beziehung, die viele Merkmale einer langfristigen Beziehung aufweist. Das Mobilgerät ist für uns da, wenn wir es brauchen, und es bietet eine endlose Reihe von Möglichkeiten der Begleitung. Heutzutage ist der vernetzte Verbraucher kein Trend mehr, sondern eine Lebenseinstellung.

Der Nielsen-Bericht über vernetzte Geräte für das erste Quartal 2016 zeigt die wichtigsten Erkenntnisse für Werbetreibende, Vermarkter, Mobilfunkanbieter und Gerätehersteller auf. Was konsumieren die Nutzer geräteübergreifend? Und treffen die Unternehmen mit ihrer Werbewirkung ins Schwarze?

Dem Bericht zufolge ist die Geschlechterverteilung unter den Nutzern vernetzter Geräte (einschließlich Tablets, Smartphones und streamingfähiger Geräte) fast gleichmäßig zwischen Männern und Frauen aufgeteilt. Dies ist nicht überraschend, da die Daten von Nielsen Mobile Insights zeigen, dass mobile vernetzte Geräte von mehr als 90 % der Haushalte genutzt werden und der Smartphone-Besitz weiter zunimmt. Heute nutzen über 86 % der Mobilfunkteilnehmer ein Smartphone und 93 % haben ein Smartphone oder Tablet. Auch wenn die Nutzung bei Männern und Frauen gleich ist, kann sich die Art und Weise, wie die Verbraucher diese Geräte nutzen, je nach Alter und sogar ethnischer Zugehörigkeit stark unterscheiden.

Die Allgegenwärtigkeit und Bequemlichkeit mobiler, vernetzter Geräte hat zu einer beispiellosen Bequemlichkeit und Effizienz beim Zugriff auf Informationen und beim Betrachten von Inhalten geführt. Der Bericht über vernetzte Geräte zeigt auch, wo mobile vernetzte Geräte verwendet werden, nämlich im Alltag der Nutzer. Achtundneunzig Prozent der Smartphone-Besitzer verwenden ihr Gerät zu Hause, gefolgt von der Nutzung am Arbeitsplatz (84 %), und 80 % nutzen ihr Smartphone im Auto.

Für Unternehmen, die in mobile Werbung investieren, ist das eine gute Nachricht, denn diese Geräte werden immer häufiger gesehen. Aber erinnern sich die Nutzer auch an all diese Werbung? Der Bericht stellt fest, dass sich nur 35 % aller Smartphone-Nutzer daran erinnern, überhaupt Werbung gesehen zu haben, während 26 % angeben, sich jedes Mal an Werbung zu erinnern, wenn sie ihr Smartphone benutzen.

Der Erinnerungswert ist nur ein Teil der Gleichung, um eine erfolgreiche Werbung zu bestimmen, und die Reaktion des Nutzers ist ausschlaggebend. Fünfundsechzig Prozent der Nutzer empfinden Werbung als aufdringlich und störend, während 22 Prozent dem Thema neutral gegenüberstehen. Fünf Prozent der Tablet-Nutzer finden die Werbung interessanter als andere Arten von Werbung, im Vergleich zu nur 3 % der mobilen Verbraucher. Der Gewinn für Werbetreibende? Fünfzehn Prozent sagen, dass sie viel eher etwas unternehmen würden, wenn der Anzeige ein Angebot beigefügt wäre.

All dies zeigt, dass man nicht dasselbe Spiel spielen kann wie alle anderen in der Stadt, wenn man mit den Verbrauchern mobiler Geräte ins Bett gehen will.

Für weitere Informationen über den Connected Device Report klicken Sie bitte hier.

Methodik

Die Erkenntnisse aus dem Mobile Connected Device Report von Nielsen wurden aus einer allgemeinen Bevölkerungsstichprobe ab 13 Jahren mit 8.210 Befragten, die ein Tablet, Smartphone oder ein streamingfähiges Gerät besitzen, gewonnen. Alle Zahlen beruhen auf Selbstauskünften. Der "Connected Device Report" wurde online in englischer Sprache durchgeführt.

Nielsen Mobile Insights ist eine monatliche Umfrage unter mehr als 30.000 US-Konsumenten im Alter von über 13 Jahren. Die Daten werden in erster Linie online erhoben. Zusätzlich wird eine Telefonumfrage in spanischer Sprache unter erwachsenen hispanischen Befragten in den 25 wichtigsten hispanischen Märkten durchgeführt, um spanischsprachige Personen zu erreichen. Die Ergebnisse werden so gewichtet, dass sie repräsentativ für die nationale Bevölkerung der USA sind.

Fortsetzung der Suche nach ähnlichen Erkenntnissen