Das Marketing entwickelt sich schneller als je zuvor, angetrieben von modernster Technologie und veränderten Verbrauchergewohnheiten. Und Vermarkter halten nicht nur Schritt - sie führen die Entwicklung an.
KI ist heute ein entscheidender Faktor: 59 % der Vermarkter weltweit halten sie für den Schlüssel zur Personalisierung und Optimierung von Kampagnen und unterstreichen damit ihre Fähigkeit, Abläufe zu rationalisieren und wertvolle Zeit zu gewinnen. Die gleiche Dynamik treibt starke Investitionen in Connected TV (CTV) voran, das sich seinen Platz als erstklassiger Kanal fest gesichert hat. Tatsächlich bauen 56 % der Vermarkter ihre CTV-Investitionen aus. Damit ist CTV einer der wenigen digitalen Kanäle, der von Jahr zu Jahr ein konstantes Wachstum verzeichnet, da er von den sich verändernden Sehgewohnheiten profitiert. Retail Media Networks (RMNs) rücken ebenfalls ins Rampenlicht. RMNs sind nicht mehr nur ein Bottom-Funnel-Tool, sondern eine strategische Kraft entlang der gesamten Customer Journey. Immerhin 65 % der Vermarkter weltweit nutzen ihr Potenzial, um tiefere Einblicke zu gewinnen und in jeder Phase eine Wirkung zu erzielen.
Während diese globalen Trends den Rahmen vorgeben, bringen regionale Prioritäten einzigartige Nuancen mit sich. In der Region Asien-Pazifik (APAC) zum Beispiel sind die Marketingziele für 2025 klar. Für 32 % der Vermarkter steht die Markenbekanntheit im Vordergrund, was einen leichten Anstieg gegenüber 31 % im Vorjahr darstellt. Neben der Sichtbarkeit auf dem Markt legen die Vermarkter großen Wert auf greifbare Ergebnisse, wobei Umsatzwachstum für 25 % von ihnen ein wichtiges Ziel bleibt.
Die Priorisierung dieser Ziele bedeutet, dass APAC-Vermarkter ein Gleichgewicht zwischen der Ausbreitung der Marktpräsenz und dem Erfordernis einer starken finanziellen Leistung herstellen. Ein ausgewogener Ansatz, bei dem die Top-of-Funnel-Awareness langfristiges Kapital aufbaut und Bottom-Funnel-Conversions den Markterfolg beweisen, prägt direkt die Anforderungen an die Medienplanung.
Abstimmung der Medienstrategien auf die Ziele
Die konsequente Betonung der Markenbekanntheit lenkt die Mediastrategien natürlich auf Methoden, die die Reichweite und die konsistente Präsenz maximieren. Um diesem Bedürfnis nach großer Reichweite gerecht zu werden, verlagern 79 % der APAC-Vermarkter ihre Ausgaben auf digitale Kanäle. Dieser Schritt macht sich die weit verbreitete Internet- und Mobilnutzung in der Region zunutze und ermöglicht eine konsistente Präsenz und ein breites Engagement des Publikums. Die digitalen Kanäle erweisen sich somit als die beste Plattform, um eine breite Sichtbarkeit zu erreichen, die für die Markenerinnerung unerlässlich ist.
In welche Kanäle investieren die APAC-Vermarkter im Besonderen? Soziale Medien stehen ganz oben auf der Liste: 68 % der Vermarkter gaben an, dass sie ihre Ausgaben erhöhen wollen. Auch im Bereich Online/Mobile (Video) werden die Budgets erheblich aufgestockt: 67 % der Vermarkter investieren mehr Geld. Auch im Bereich Online/Mobile (Display) wollen 66 % der Vermarkter ihre Ausgaben erhöhen. Diese Plattformen werden eindeutig wegen ihrer großen Reichweite und ihrer ansprechenden visuellen Formate bevorzugt. Native Advertising zeigt ebenfalls eine besonders starke Verschiebung: 54 % der Vermarkter planen, ihre Ausgaben zu erhöhen, verglichen mit 46 % im Jahr 2024, was ihre wachsende strategische Rolle bei der nahtlosen Integration von Inhalten unterstreicht.

Mit der Umstellung auf digitale Medien geht ein klares Streben nach Effizienz und direkten Ergebnissen einher. Beachtliche 69 % der Vermarkter beabsichtigen, mehr Geld für Performance Marketing auszugeben und gleichzeitig die Investitionen in den traditionellen Markenaufbau zu reduzieren. Taktische Entscheidungen wie diese unterstützen direkt die Ziele des Umsatzwachstums und der Kundenakquise, wo messbare Auswirkungen und Konversionen für den Erfolgsnachweis sehr wichtig sind. In diesem Zusammenhang gaben 69 % der Befragten an, dass sie sich auf weniger kostspielige Marketingkanäle konzentrieren (einschließlich anderer Optionen als das traditionelle Fernsehen).
Die Vermarkter setzen auch aktiv auf Innovationen, um ihre Reichweite und Zielgruppenansprache zu verbessern. Beachtliche 77 % planen, ihre Ausgaben für neuere Kanäle wie Connected TV (CTV) und Influencer Marketing zu erhöhen. Neuere Kanäle bieten dynamische Wege, um das Publikum anzusprechen und bieten Möglichkeiten für reichhaltigere Inhaltserlebnisse. APAC-Vermarkter stimmen die Zuweisung ihrer Medienressourcen sorgfältig mit ihren strategischen Zielen ab und stellen sicher, dass jede Investition direkt zu ihren definierten Zielen für das Jahr beiträgt und einen ergebnisorientierten Ansatz für den Erfolg bietet.
Verständnis der APAC-Messinstrumente
Um die Wirksamkeit ihrer sorgfältig abgestimmten Strategien und beträchtlichen Investitionen wirklich zu bestätigen, wenden sich APAC-Vermarkter rigoros der Messung zu. Der Trend zu proaktiven und datengesteuerten Ansätzen ist unübersehbar, aber die Kunst, die Marketingleistung zu messen und ihren Wert zu beweisen, ist nicht ohne Hürden. Welche spezifischen Tools setzen Unternehmen ein, und welche Herausforderungen bestehen, um einen wirklich ganzheitlichen Blick auf den ROI zu erhalten?
Die Vermarkter in der APAC-Region setzen eine Vielzahl von Tools ein, um den ganzheitlichen ROI ihrer Marketingleistung zu bewerten. Bemerkenswerte 53 % der Unternehmen setzen die Modellierung des Marketing-Mix als grundlegende Methode zur Bewertung der Leistung ein. Als Ausdruck einer ausgewogenen strategischen Absicht räumen 48 % der Vermarkter Studien zum Sales-Lift und zum Brand-Lift gleichermaßen Priorität ein und bestätigen damit ihren doppelten Fokus auf die Steigerung der Konversionen im unteren Trichter und die Stärkung der Markenwirkung im oberen Trichter.
Ergänzend zu diesen umfassenderen Auswertungen greifen APAC-Vermarkter auch auf detailliertere Daten zurück, um unmittelbare Erkenntnisse zu gewinnen. Für beachtliche 62 % von ihnen erweisen sich die Medienkennzahlen als absolut entscheidend, da sie den unmittelbaren Pulsschlag der Kampagnenleistung liefern. Attributionsmodelle werden von 30 % genutzt, um die Beiträge der einzelnen Touchpoints entlang der Customer Journey genau zu verstehen. Und um diese detaillierten Einblicke abzurunden, erweisen sich Umfragen für 36 % der Vermarkter als unverzichtbar, um nuancierte Kundenperspektiven zu erfassen, die bei rein quantitativen Daten oft übersehen werden.

Selbst wenn Vermarkter ausgefeilte Messtechniken einsetzen, bleibt es eine Herausforderung, einen wirklich ganzheitlichen Blick auf die Leistung zu erhalten. Tatsächlich verlassen sich erstaunliche 17 % der APAC-Vermarkter bei der Bewertung des Marketing-ROI immer noch auf ihr Bauchgefühl. Dieses Vertrauen deutet auf eine anhaltende Kluft zwischen der Verfügbarkeit fortschrittlicher Tools und deren konsequenter Anwendung hin. Eine effektive Entscheidungsfindung erfordert nicht nur den Zugang zu Daten, sondern auch deren gründliche und zuverlässige Nutzung, um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Unser neuester Bericht untersucht diese Diskrepanz zwischen der wahrgenommenen Effektivität der Vertriebskanäle und dem tatsächlichen ROI eingehender.
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