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Ein Gespräch mit Jeff Bewkes von Time Warner

2 Minuten lesen | Juni 2010

"Digital ist gut für das Fernsehen", sagte Jeff Bewkes, Chairman und Chief Executive Officer von Time Warner, heute auf der Konferenz Consumer 360 von The Nielsen Company. "Das Fernsehen ist nicht nur nicht tot, sondern eines der am schnellsten wachsenden Geschäftsfelder. Die Einschaltquoten, die Verweildauer und die Zuschauerzahlen sind allesamt gestiegen.

Im Gespräch mit der stellvertretenden Vorsitzenden von Nielsen, Susan Whiting, beschrieb Bewkes die "enorme Dynamik" des Fernsehens und lobte die Sender sowie die Kreativbranche für die hohe Qualität der Programme. Er erklärte auch, dass die starken Marken der Kabelnetze es den Produzenten leichter machen, die richtigen Sendungen zu entwickeln und vorzuschlagen, und es den Sendern erleichtern, sie zu entwickeln und zu gestalten. Außerdem finden Qualitätssendungen, die für das Fernsehen entwickelt werden, später ihren Weg zu den Kabelnetzen.

Die Zuschauer haben alle ihre Lieblingssender und -sendungen, und dank der Technologie sind sie zunehmend in der Lage, diese jederzeit, überall und auf einer rasch wachsenden Zahl von Geräten zu sehen.

Auf die Frage nach Time Warners eigenen Fernsehmarken sagte Bewkes, dass CNN die weltweit führende Nachrichtenmarke sei, dass das Cartoon Network in Brasilien und Indien die Nummer eins sei und dass HBO überall dort, wo es tätig ist, einschließlich Lateinamerika, Südostasien und Europa, führend im Bezahlfernsehen sei.

Bewkes glaubt nicht, dass die Werbung in absehbarer Zeit verschwinden wird, aber er ist der Meinung, dass die Vermarkter zusätzlich zu den traditionellen 30- und 15-Sekunden-Spots noch andere Dinge hinzufügen werden. "Die Leute können während des Super Bowls nicht auf die Toilette gehen, weil sie die Werbung nicht verpassen wollen", sagte er. Er betonte, dass die Verbraucher gute Werbung mögen. "Wenn Sie die Wahl hätten zwischen einem InStyle-Magazin mit Werbung und einem ohne, welches würden Sie wählen? Die meisten würden sich für das Magazin mit Werbung entscheiden."

Im Gegensatz zu Zeitungen, die sich mit allgemeinen Nachrichten befassen, werden Zeitschriften durch digitale Technologien wie das iPad, eReader und Tablet-Computer erheblich aufgewertet. Sie können personalisiert werden, enthalten bewegte Bilder und geben dem Leser die Möglichkeit, sich eingehender mit einem Thema zu befassen.

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