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Durchschnittliche U.S. Smartphone-Datennutzung steigt um 89%, während die Kosten pro MB um 46% sinken

2 Minuten lesen | Juni 2011

Don Kellogg, Senior Manager, Telecom Research & Insights, Nielsen

Der anfangs beschriebene mobile Daten-Tsunami wächst immer noch in erstaunlichem Tempo. Laut der monatlichen Analyse der Mobilfunkrechnungen von mehr als 65.000 Anschlüssen durch Nielsen verbrauchen Smartphone-Besitzer - insbesondere diejenigen mit iPhones und Android-Geräten - pro Nutzer mehr Daten als je zuvor. Dies hat enorme Auswirkungen auf die Netzbetreiber, da der Anteil der Smartphone-Besitzer ebenfalls dramatisch ansteigt. (Derzeit haben 37 % aller Mobilfunkteilnehmer in den Vereinigten Staaten ein Smartphone).

Allein in den letzten 12 Monaten ist die Datenmenge, die der durchschnittliche Smartphone-Nutzer pro Monat verbraucht, um 89 Prozent von 230 Megabyte (MB) im ersten Quartal 2010 auf 435 MB im ersten Quartal 2011 gestiegen. Ein Blick auf die Verteilung des Datenverbrauchs ist sogar noch schockierender: Die Datennutzung der obersten 10 Prozent der Smartphone-Nutzer (90. Perzentil) ist um 109 Prozent gestiegen, während das oberste 1 Prozent (99. Perzentil) seinen Verbrauch um erstaunliche 155 Prozent von 1,8 GB im ersten Quartal 2010 auf über 4,6 GB im ersten Quartal 2011 erhöht hat.

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Das Wachstum der Smartphone-Datennutzung wird eindeutig von App-freundlichen Betriebssystemen wie iOS von Apple und Android von Google angetrieben. Verbraucher mit iPhones und Android-Smartphones verbrauchen die meisten Daten: 582 MB pro Monat für den durchschnittlichen Android-Besitzer und 492 MB für den durchschnittlichen iPhone-Nutzer. Bemerkenswert ist auch, dass sich die Nutzung von Windows Phone 7 in den letzten beiden Quartalen verdoppelt hat, was möglicherweise auf die wachsende Zahl der verfügbaren Anwendungen zurückzuführen ist.

Datenverwendung nach Betriebssystemen

Obwohl sich die Datennutzung fast verdoppelt hat, zahlen die meisten Nutzer in etwa das, was sie vor einem Jahr für Daten bezahlt haben. Das bedeutet, dass die Kosten pro verbrauchter Dateneinheit geringer sind. Der Betrag, den der durchschnittliche Smartphone-Nutzer pro Dateneinheit bezahlt, ist im letzten Jahr um fast 50 Prozent gesunken, von 14 Cent pro Megabyte (MB) auf nur noch 8 Cent.

Smartphone-Kosten pro MB

Weitere Perspektiven zu diesem Daten-Tsunami und den damit verbundenen Herausforderungen für Mobilfunkanbieter finden Sie in den entsprechenden Artikeln in Light Reading und The Street.

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