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Neue mobile Obsession US-Teenager verdreifachen Datennutzung

1 Minute gelesen | Dezember 2011

Teenager haben sich offiziell dem mobilen Daten-Tsunami angeschlossen und ihren mobilen Datenverbrauch im letzten Jahr mehr als verdreifacht, während sie gleichzeitig ihre Position als führende Versender von Nachrichten beibehalten. Anhand aktueller Daten aus den monatlichen Handyrechnungen von mehr als 65.000 Mobilfunkteilnehmern, die sich freiwillig zur Teilnahme an der Studie bereit erklärt haben, hat Nielsen die Trends in der Mobilfunknutzung von Teenagern in den Vereinigten Staaten analysiert. Im dritten Quartal 2011 nutzten Jugendliche im Alter von 13 bis 17 Jahren durchschnittlich 320 MB Datenvolumen pro Monat auf ihren Handys. Das ist ein Anstieg von 256 Prozent gegenüber dem Vorjahr und ein schnelleres Wachstum als bei jeder anderen Altersgruppe. Ein Großteil dieser Aktivität wird von männlichen Teenagern verursacht, die 382 MB pro Monat nutzten, während weibliche Teenager 266 MB verbrauchten.

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Die Nachrichtenübermittlung ist nach wie vor das Herzstück des mobilen Verhaltens von Teenagern. Die Anzahl der monatlich ausgetauschten Nachrichten (SMS und MMS) lag im dritten Quartal 2011 bei 3.417 pro Teenager, was einem Durchschnitt von sieben Nachrichten pro wacher Stunde entspricht. Weibliche Teenager halten die Messaging-Front mit 3.952 gesendeten und empfangenen Nachrichten pro Monat gegenüber 2.815 von männlichen Teenagern. Neben dem Messaging sind datenintensive Aktivitäten wie mobiles Internet, soziale Netzwerke, E-Mail, App-Downloads und App-Nutzung die beliebtesten mobilen Aktivitäten.

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Jugendliche konzentrieren sich nicht auf das Telefonieren über ihr Mobiltelefon. Die Sprachnutzung ist in dieser Gruppe am stärksten zurückgegangen, von durchschnittlich 685 Minuten auf 572 Minuten. Die drei wichtigsten Gründe, warum Teenager Messaging dem Telefonieren vorziehen, sind Schnelligkeit (22 Prozent), Einfachheit (21 Prozent) und mehr Spaß (18 Prozent).

Weitere Informationen zum Thema Mobile finden Sie in State of the Media: Der Mobile Media Report Q3 2011.

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