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Globale Werbetrends - 2. Quartal 2012

1 Minute gelesen | September 2012

Wichtigste Ereignisse

  • Globales Online-Verbrauchervertrauen sinkt im 2. Quartal 2012 um drei Indexpunkte auf 91
  • Diskretionäre Ausgaben und Sparen sind weltweit in allen Sektoren zurückgegangen, wobei mehr als zwei Drittel der Verbraucher ihre Ausgabengewohnheiten geändert haben, um zu sparen
  • Die Krise in der Eurozone verschärft sich weiter, und das Wirtschaftswunderland China hat sein BIP nach unten korrigiert

Die wichtigsten Fakten

  • Werbetreibende halten sich in der ersten Jahreshälfte 2012 weiterhin zurück, obwohl die Budgets um +2,7% steigen
  • Nordamerika entwickelt sich weiterhin positiv und erhöht die Werbebudgets um 2,4 %.
  • In Europa hingegen werden die Werbebudgets noch stärker gekürzt - das erste Halbjahr 2012 endet mit einem Rückgang der Ausgaben um 2,7 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2011

Die weltweiten Werbeausgaben beliefen sich in der ersten Jahreshälfte 2012 auf 266 Mrd. USD, was einem Anstieg von 2,7 % gegenüber dem gleichen Zeitraum 2011 entspricht. Im Vergleich zum schwierigen ersten Halbjahr 2011, das von Naturkatastrophen, politischen Unruhen und den Auswirkungen der Finanzkrisen in Europa und den USA geprägt war, hielt sich der Anstieg in Grenzen.

Es liegt auf der Hand, dass sowohl Werbetreibende als auch Verbraucher in einem unsicheren wirtschaftlichen Umfeld, in dem selbst Wirtschaftsmächte wie China mit nach unten korrigierten BIP-Werten und beispiellosen Kürzungen der Werbebudgets konfrontiert sind, vorsichtig agieren. Nach Angaben von Nielsen ist das weltweite Verbrauchervertrauen im zweiten Quartal um drei Indexpunkte auf 91 gesunken, was auf besorgniserregende wirtschaftliche Signale aus Europa, China und einen ins Stocken geratenen US-Arbeitsmarkt zurückzuführen ist.

Obwohl die Kürzungen der Werbebudgets in Europa weiter um sich greifen (-2,7 % im 1. Halbjahr 2012 gegenüber dem 1. Halbjahr 2011), zeigten die Werbeausgaben in Nordamerika im zweiten Quartal einen positiven Trend und beendeten das erste Halbjahr 2012 mit einem Anstieg von +2,4 % gegenüber dem Vorjahr. Der Anstieg ist zum Teil auf einen 12,4-prozentigen Zuwachs in der Industrie- und Dienstleistungswerbung im zweiten Quartal zurückzuführen, zu der auch staatliche und politische Werbung im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen im November gehört.

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