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Live-TV + Soziale Medien = engagierte Zuschauer

3 Minuten lesen | April 2015

Von der Beobachtung von Freunden über soziale Medien bis hin zum Überspringen von Warteschlangen im Supermarkt durch Online-Einkäufe - die Technologie verändert weiterhin unsere alltäglichen Gewohnheiten. Tatsächlich sind fast sieben von zehn (69 %) der Befragten einer kürzlich durchgeführten Umfrage der Meinung, dass persönliche Kontakte durch elektronische ersetzt werden. Und die digitale Landschaft wird immer voller, da eine neue Welle digitaler Geräte, wie tragbare Geräte und vernetzte Autos, an Zugkraft gewinnen.

Heutzutage haben wir mehr Kontrolle darüber, wann, wo und wie wir Videoprogramme ansehen, aber die meisten von uns sehen weiterhin regelmäßig Videos an. Tatsächlich bevorzugen 65 % der weltweit Befragten nach wie vor, Videoprogramme zu ihrer regulären Sendezeit live zu sehen. Aber immer häufiger ersetzen Echtzeit-Unterhaltungen in den sozialen Medien die Treffen am Wasserspender, um über die letzte Folge der Lieblingsserie zu sprechen. Durch das Fernsehen in Echtzeit werden nicht nur Spoiler vermieden, sondern das Live-Fernsehen ist zu einem sozialen Ereignis in Echtzeit geworden, das weit über die Grenzen unseres Wohnzimmers hinausgeht. Mehr als die Hälfte der weltweit Befragten (53 %) geben an, dass sie gerne über Sendungen auf dem Laufenden bleiben, um sich an der Konversation in den sozialen Medien beteiligen zu können, und fast die Hälfte (49 %) gibt an, dass sie mehr Live-Videoprogramme ansehen, wenn diese mit sozialen Medien verbunden sind. Siebenundvierzig Prozent der weltweit Befragten geben an, dass sie sich beim Ansehen von Videoprogrammen in den sozialen Medien engagieren.

In den Regionen Asien-Pazifik und Afrika/Nahost sind die Befragten besonders stark in den sozialen Medien engagiert und übertreffen den weltweiten Durchschnitt bei der Nutzung sozialer Medien. So sehen sich beispielsweise 65 % der Befragten im asiatisch-pazifischen Raum und 57 % der Befragten in Afrika und im Nahen Osten Live-Programme an, wenn diese einen Social-Media-Inhalt haben (im Vergleich zu 49 % weltweit). Darüber hinaus geben mehr als sechs von zehn Befragten im asiatisch-pazifischen Raum (64 %) und in Afrika/Nahost (62 %) an, dass sie sich gerne über Sendungen auf dem Laufenden halten, um sich an den Gesprächen in den sozialen Medien beteiligen zu können.

Die Nutzung sozialer Medien beim Betrachten von Videoprogrammen ist nur ein Beispiel für die Nutzung des zweiten Bildschirms, und viele Anbieter von Inhalten integrieren interaktive Multi-Screen-Erlebnisse für die Zuschauer. Das Abrufen von Zusatzinhalten, das Recherchieren von Informationen über Charaktere, das Spielen von Handyspielen oder das Lesen/Anschauen von Interviews hinter den Kulissen werden zu einer gängigen Praxis. Mehr als die Hälfte der weltweit Befragten (58 %) geben an, dass sie im Internet surfen, während sie ein Videoprogramm ansehen.

"Der zweite, dritte und manchmal vierte Bildschirm wird zu einer grundlegenden Erweiterung des Seherlebnisses", sagt Megan Clarken, Executive Vice President, Nielsen Global Watch Product Leadership. "Mehrere Bildschirme bieten nicht nur den Zuschauern mehr Möglichkeiten, sondern auch den Inhalteanbietern und Werbetreibenden mehr Chancen und Möglichkeiten, die Zuschauer zu erreichen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Gut gestaltete Erlebnisse können nicht nur das Seherlebnis angenehmer machen, sondern auch die Zeit maximieren, die Nutzer mit Marken interagieren."

Der Bericht geht auch darauf ein:

  • Wie Inhalte in schnell schrumpfenden Mediengrenzen konsumiert werden.
  • Geräteeinstellungen nach Programmtyp und Zuschaueraktivität.
  • Digitale Expansionsmöglichkeiten nach Generationen.

Für weitere Details und Einblicke laden Sie den Global Digital Landscape Report von Nielsen herunter.

Über die Nielsen Global Survey

Die Ergebnisse dieser Umfrage beruhen auf Befragten mit Online-Zugang in 60 Ländern. Die Methode der Online-Umfrage ermöglicht zwar eine enorme Größenordnung und globale Reichweite, gibt aber nur Aufschluss über die Gewohnheiten der bestehenden Internetnutzer und nicht über die Gesamtbevölkerung. In Entwicklungsländern, in denen die Online-Durchdringung noch nicht das Potenzial der Mehrheit erreicht hat, kann das Publikum jünger und wohlhabender sein als die allgemeine Bevölkerung des Landes. Außerdem beruhen die Antworten auf behauptetem Verhalten und nicht auf tatsächlich gemessenen Daten.

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