Zum Inhalt
02_Elemente/Icons/PfeilLinks Zurück zu Einblicke
Einblicke > FMCG & Einzelhandel

DAS SMARTPHONE WIRD ZUR MOBILEN GELDBÖRSE

2 Minuten lesen | Februar 2016

Das Smartphone - in der Schweiz bereits ein beliebtes Instrument für Informationen, Inhalte und Unterhaltung - entwickelt sich immer mehr zu einem bequemen Medium für Zahlungen. Mobile Zahlungen* galten bisher weitgehend als Produkt für die Industrieländer, doch die aktuellen Trends in Indien zeigen, dass sie für die Entwicklungsländer ebenso attraktiv sind.

Laut dem britischen Marktforschungsunternehmen Juniper Research wird bis 2018 mehr als jedes dritte mobile Portemonnaie und über 50 % in den Industrieländern kontaktlose Zahlungen ermöglichen. Mit der Verbreitung von Apps für mobiles Bezahlen haben indische Smartphone-Nutzer zunehmend begonnen, bargeldlos zu bezahlen. Die Beliebtheit solcher Apps ist von mehr als einem von fünf aktiven Nutzern im letzten Jahr auf mehr als einen von zwei Nutzern in diesem Jahr angestiegen.

Eine Analyse von in Echtzeit gemessenen Smartphone-Nutzungsdaten mit Nielsen Informate Mobile Insights zeigt, wie indische Verbraucher mobile Bezahl-Apps nutzen. Die Gesamtzeit, die mit mobilen Bezahl-Apps verbracht wird, hat sich um fast das 1,5-fache erhöht, wobei die Nutzer jeden Monat eineinhalb Stunden mit mobilen Bezahl-Apps verbringen.

Männer treiben die Kategorie der mobilen Zahlungen auf Smartphones voran

Mobile Geldbörsen haben Transaktionen mühelos gemacht, und mehr Männer als Frauen scheinen sich dieses Konzept zu eigen gemacht zu haben. Mobile Bezahl-Apps sind bei Männern 1,2 Mal beliebter als bei Frauen, und Männer beschäftigen sich doppelt so häufig mit diesen Apps wie Frauen.

Kleinstadt Buzz

Unsere Ergebnisse zeigen, dass die Verbreitung von Apps für den mobilen Zahlungsverkehr in Städten aller Größenordnungen zwar ähnlich ist (60 % der Großstädter und 58 % der Kleinstädter nutzen sie), dass aber die Nutzung in Kleinstädten höher ist, da diese Verbraucher 109 Minuten pro Monat mit diesen Apps verbringen.

Weniger ist mehr

Nach Ansicht von Branchenexperten liegt der Schlüssel für eine schnellere Verbreitung von Apps für den mobilen Zahlungsverkehr darin, den Zahlungsvorgang für den Verbraucher einfach zu gestalten. Je weniger Informationen der Verbraucher manuell eingeben muss, desto höher ist die Akzeptanzrate. Zu den weiteren Schlüsselfaktoren, die die Bereitschaft der Verbraucher zur Nutzung mobiler Zahlungen einschränken, gehören Vertrauen, Bequemlichkeit und instabile Datenverbindungen.

Doch abgesehen von diesen Einschränkungen haben die einfache Handhabung und die Entwicklung der Smartphone-Nutzer dazu geführt, dass die Popularität dieser Apps in kurzer Zeit massiv zugenommen hat. Die Nutzer verbringen bis zu einer Stunde pro Monat mit ihnen.

TOP-APPS FÜR MOBILE ZAHLUNGEN

Laut Daten von Nielsen Informate Mobile Insights sind die beliebtesten Apps für mobile Zahlungen, gemessen an der verbrachten Zeit, diejenigen, die über die reine Zahlung hinausgehende Dienste anbieten, wie z. B. das Aufladen von Mobiltelefonen, die Möglichkeit, Kinokarten zu buchen, Einkäufe zu tätigen und so weiter. Diese Multitasking-Fähigkeit schafft einen "Klebefaktor" bei den Nutzern.

*Diese Studie konzentriert sich auf mobile Zahlungsanwendungen und deckt keine PC-Zahlungsgateways ab.

Weitere Einzelheiten können Sie dem vollständigen Bericht entnehmen (oben rechts).

Fortsetzung der Suche nach ähnlichen Erkenntnissen